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AKTUELLES |
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letzte
Pressemitteilung |
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Stand 25.. Januar 2012
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IRRWEG:
Senioren
Wegweiser Meiderich |
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AVWL: Geldmacherei bei Novitas BKK |
| Ist die
Krankenkasse Novitas
noch empfehlenswert?
Zugegeben, Apotheker müssen
genau arbeiten und sich an Gesetze halten-zum Schutz des
Patienten. So dürfen z.B. keine
verschrei-bungspflichtige Medikamente ohne Rezept abgeben
werden. Um diesen Schutz geht es immer, auch bei
Betäubungsmitteln. Da ist alles ganz streng geregelt. Da-mit
die Schmerzpatienten nicht pausenlos zum Arzt
zurückgeschickt werden müssen, weil die BTM-Verordnung
fehlerhaft ist, darf der Apotheker im Gesetz genau
festgelegte Änderungen vornehmen.
Besser wäre natürlich, die Rezepte
wären von den Ärzten gleich richtig ausgestellt worden
Die Firma
PROTAXplus GmbH
fordert für die Novitas von den Apothekern mit einer
pauschalen Begründung Geld zurück, weil die Apotheker
bei der Abgabe angeblich gegen die
Betübungsmittelver-schreibungsverordnung verstoßen haben.
Sie fordern die ganze Summe zurück (bei 60000 Rezepte ein
Millionendeal) Hier ein Beispiel.

Warum die
PROTAXplus
hier einen Verstoß sieht, schreibt sie nicht, kassiert aber.
Der Apotheker, der den Patienten nicht zum Arzt
zurückgeschickt hat, ist der Gelackmeierte. Das macht er
natürlich nur einmal.
Kleinlich bei den Patienten, aber großzügig bei den
Gehältern.
Siehe auch hier!
Rudolf Kley: "Gott sei Dank bin ich in
einer anderen Krankenkasse! Aber PROTAXplus und Novitas
inspirieren mich zu einer besonderen Grafik."
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Hier finden Sie
demnächst die PROTAXplus/Novitas
Grafik:
"Abkassieren ohne Augenmaß ist auch eine starkes Stück!"
Diese Grafik kann bald
von dieser Seite heruntergeladen werden und sollte in keinem
Apothekenschaufenster fehlen
Statt obiger Grafik jetzt
diese
Novitas-Versöhnungsgrafik:
"Die Kraft des roten
Indianers!"

Hier der Text
zur Grafik
Wir hängen und legen auch
diesen Hinweis für Versicherte dieser Krankenkasse in
unserer Apotheke aus, damit die Versicherten entsprechend
vorgewarnt sind!
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Diese Bilder können honorarfrei zur
Illustration der Pressemeldung über die Grafik zum
Apothekertag benutzt werden |
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Gegen den
Wind
Im Congress Center Düsseldorf findet vom 6.
Bis 8. Oktober der Deutsche Apothekertag 2011 statt. Zeitgleich
findet in den Hallen 3, 4 und 5 die Exopharm statt. Die Exopharm
ist mit rund 450 Ausstellern aus aller Welt Europas bedeutendste
Fachmesse.
Der Duisburger Apotheker, Maler und
Aktionskünstler Rudolf Kley hat sich vorgenommen, diese
Veranstaltung zu besuchen. Der Apotheker ist auch unter Kollegen
als Maler bekannt. Zu diesem Apothekertag hat er wieder einmal
eine Grafik herausgegeben. Die Vierte. Rudolf Kley: „Die
erste Grafik zum Deutschen Apothekertag 1980 hat noch Geld
gekostet und wurde bis nach Südamerika verkauft. Das war ein
18-farbiger Siebdruck. Die Zweite gab der Storck-Verlag in
Oberhausen heraus. Besucher des Deutschen Apothekertages 1982
erhielten sie auf Gutschein. Die Grafik zum Deutschen
Apothekertag 2007 konnte sich jeder kostenlos aus dem Netz
herunterladen. Auch die neue Grafik kann man sich herunterladen.
Sie steht unter
www.deapo.de. Die Grafik hat den
Titel: „Gegen den Wind!“ und beschreibt vom Titel her die
Situation der Deutschen Apotheke im Gesundheitswesen.
Die Grafik ist
ein Farbenmeer und Udo Jürgens gewidmet, der ein Lied mit dem
gleichen Titel gesungen hat. Der malende Apotheker: „Sein Lied
„Tagträumer“ hat vor Jahren eine Verbindung zu meinem
„Luftpumpenprojekt“ hergestellt, an dem ich schon ein
Vierteljahrhundert arbeite und über das viel berichtet wurde.
Darin heißt es u.a.: "Ich möchte die Bilder von van Gogh
vertonen, die Roggenfelder, die in Flammen steh`n." Schließlich
möchte ich aus einem gelben Luftpumpenfeld den Geist von van
Gogh auferstehen lassen.“
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Die vier Loveparade-Katastrophen und Kritik am Abwahlverfahren
Grafiken anlässlich der
Katastrophe und Denkmal-entwurf
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"Die
Liebe bleibt!" |
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Bilder dazu |
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Nachdenkenswert dieser
Leserbrief, erschienen in der RP am Dienstag, den 26. Juli 2011
Machtpolitik
Loveparade
Durch Zeitung, Fernsehen und
Radio werden wir derzeit mit Berichterstattungen zugeschüttet.
Die einen finden es in Ordnung, die meisten jedoch würden gerne
darauf verzichten, denn irgendwann muss man auch wieder nach
vorne sehen und für alle geht das Leben weiter. Es ist eine
Selbstverständlichkeit, am Jahrestag der Toten und vielen
Verletzten und auch ihrer Angehörigen zu gedenken. Da die vielen
Medienberichte ja doch auch weit über Duisburg hinaus
ausgestrahlt werden, frage ich mich, wie sich die Betroffenen
des damaligen Zugunglücks in Enschede fühlen, oder die
Angehörigen und Verletzten der Flugzeugkatastrophe Ramstein, die
sicher heute noch teilweise traumatisiert sind und an den Folgen
ihrer schweren Verletzungen leiden. Für keine dieser Unglücke
ist eine einzige Person verantwortlich gemacht worden. Nirgendwo
wurde ein Mahnmal aufgestellt oder die Betroffenen finanziell
entschädigt. Diese Katastrophen wurden als Unglücke abgetan, die
immer und überall passieren können. Hier in Duisburg wird die
Loveparade-Katastrophe nur noch stilisiert, und zwar eindeutig
aus machtpolitischem Interesse.
Elke Griebling, Duisburg |
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Der Erweiterungsbau des Museums Küppersmühle wurde von Rudolf
Kley zum Kunstwerk erklärt. |
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Entwurf eines
Kalenderbildes für 2010. Hier de
ausgewählten Entwürfe. |
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aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell |
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A K T U E L L !
Das letzte Interview 2011.
Rudolf Kley und der "Rote
Indianer".
Warum der "Rote Indianer" in jedes Apotheken-schaufenster gehört! |
| Lieber OB Sauerland.
Jetzt bin ich erst mal sauer. Nach vielen Versuchen ist es
mir nicht gelungen, Ihnen diesen wichtigen Brief auf Ihrer
Webseite zukommen zu lassen. Deshalb diese offene Form
Schließlich habe ich nichts zu verbergen! Duisburg kann mit
einem "Sauerland-Feld" nur gewinnen. Ich setze darauf, dass
Sie die Abstimmung gut überstehen. Für mich hat dieses Ihnen
zuliebe geschaffene "Abwahlverfahren" nichts mit Demokratie
zu tun, eher mit Lynchjustiz

"Sauerland-Feld" in
Duisburg
Würde mich freuen, wenn ich
noch zu Ihrer Amtszeit mein Feld aus 30 000 gelben
Luftpumpen in Duisburg aufstellen könnte. Vielleicht in
diesem Jahr? Schließlich bin ich gerade 65 Jahre alt
geworden. Sofern Sie auch dafür sind, dass Qualitätsmaßstäbe
transparent sein sollten - auch im Kunstbereich, weil sie
sonst die Kreativität behindern können- dann bitte ich
diesmal mal um Ihre tatkräftige Mithilfe. Auch für die
Politik sollte gelten: "Keine Angst vor Luftpumpen!"
Angeblich hat es ja seinerzeit deshalb nicht mit dem
vereinbarten, gemeinsamen Fototermin geklappt, bei dem ich
Ihnen eine Luftpumpenstatue übergeben wollte. Aus aktuellem
Anlass bin ich auch gerne bereit, das Feld "Sauerland-Feld"
zu nennen. Wenn mir alle Ihre Unterstützer noch vor dem
Abwahltermin eine Luftpumpe zukommen lassen, sollte die
erforderliche Anzahl von 30 000 bald erreicht sein und
Duisburg hat außer dem von mir zum Kunstwerk erklärten
Erweiterungsbau der Küppersmühle noch ein Kunstwerk mehr.
Das ist von mir völlig ernst gemeint!!! Ein "Sauerland-Feld"
auf dem von Ihnen bestellten fruchtbaren Sauerland-Acker
Duisburg. Das wirbt für Duisburg! Ein sichtbares Zeichen,
das Duisburg braucht und sicher keine Abwahl!
Mit freundlichen Grüßen
Rudolf Kley
Duisburg, dem 25.01.2004
Pressemitteilung zum "Sauerland-Feld"
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Kein Beitrag gewünscht?

Um die Übergabe dieser Statue ging es.Alle
Bürgermeister im Revier sollten sie erhalten

Mit diesem "Film" habe
ich seinerzeit auf die Absage reagiert

Dieser Film lief in der
ARD
Infos zum
Luftpumpenfeld hier
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ABWAHL
DUISBURG:
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| Kommentar von Rudolf Kley |
Loveparade:OB Sauerlands Abwahl
ist umstritten |
Warum sind Gegenkandidaten ein Tabu?
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Sehen Sie in diesem
Fernsehbeitrag warum es den Patienten besser gehen wird, wenn
Apotheker und z.B die Novitas die Friedenspfeife zusammen
rauchen und Probleme friedlich lösen. Der "Rote Indianer" an den
Apothekenschaufenstern soll auf diese Notwendigkeit hinweisen
und regt dazu an, über die Probleme auch mit den Patienten zu
reden. |
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Neue
Jubiläumsgrafiken von Rudolf Kley |
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NOVITASVERSÖHNUNGSGRAFIK
Hintergrund
hier... |
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Herzlichen
Glückwunsch zur Eröffnung der Königsgalerie in Duisburg! |
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| Der Duisburger Apotheker,
Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley hat aus innerem
Antrieb eine Grafik zur Eröffnung der Königsgalerie in
Duisburg gemacht. Auch zur Eröffnung des Einkaufszentrum
"Forum Duisburg" hatte er eine Grafik gemacht. (Die hier
gezeigte Variante ist zum 55. Geburtstages von Willy
Meyer entstanden. Die Kniende -unten rechts- hat seiuen
Kopf.) Rudolf Kley nennt die
neue Grafik „Königsgrafik“. Jeder, dem eine der beiden
Varianten der Grafik gefällt, kann sie hier
herunterladen und von Rudolf Kley signieren lassen. Die
Grafik zeugt davon, dass das Rad der Geschichte
mit der Loveparade-Katastrophe in Duisburg nicht stehen
geblieben ist. Den propagierten Neuanfang in Duisburg
kann es schon deshalb nicht geben, aber eine Bewältigung
der Katastrophe, die die Opfer nicht vergessen lässt.
Davon ist diese Grafik ein Teil und sie verströmt
diesbezüglich nach Ansicht von Rudolf Kley viel
Zuversicht und Hoffnung. Einzelheiten später oder auf
Anfrage 0203/442999. |
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| Zum 10 jähringe des
Vorgängers der Königsgalerie hatte Rudolf Kley dort
ausgestellt
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Königsgrafik für die Königsgalerie
Mit großem Eifer und viel Freude hat der Apotheker, Maler
und Aktionskünstler Rudolf Kley auch zur Eröffnung des
Einkaufszentrums Königsgalerie in Duisburg eine Grafik
gestaltet. Die letzte Grafik dieser Art entstand 2008 zur
Eröffnung des Einkaufszentrums Forum Duisburg. Der Titel
der neuen Grafik ist „Königsgrafik“. Jeder, dem eine der
beiden Varianten der Grafik gefällt, kann sie sich aus dem
Internet unter
www.deapo.de
kostenlos herunterladen und von Rudolf Kley signieren
lassen. Ob diese Grafik in die Kunstgeschichte eingehen
wird, ist eher ungewiss. Ein historisches Dokument ist sie
aber auf jeden Fall. Sie zeugt davon, dass das Rad der
Geschichte mit der Loveparade-Katastrophe in Duisburg nicht
stehen geblieben ist. Den propagierten Neuanfang in Duisburg
kann es schon deshalb nicht geben, aber eine Bewältigung der
Katastrophe, die die Opfer nicht vergessen lässt. Davon ist
diese Grafik ein Teil und sie verströmt diesbezüglich nach
Ansicht von Rudolf Kley viel Zuversicht und Hoffnung.
Am 27. Oktober wird der Duisburger Innenstadt die Krone
aufgesetzt. Die Königsgalerie wird an diesem Tag dort
eröffnet. Wenn ihr Innenleben das hält, was ihr Äußeres
verspricht, wird sie sicher zusammen mit dem Forum noch mehr
auswärtige Besucher in die Duisburger Innenstadt ziehen.
Die Grafik zur Eröffnung gibt es aber schon heute. Keine
Auftragsarbeit. Der Duisburger Apotheker und Maler Rudolf
Kley hat sie aus freien Stücken erschaffen, so wie er auch
zur Eröffnung des Forums eine Grafik geschaffen hat, die
sehr gut angenommen wurde. Vielleicht auch deshalb, weil man
sie kostenlos von der Internetseite
www.deapo.de
herunterladen kann.
Mit der Königsgalerie fühlt sich der Künstler aber deshalb
etwas mehr verbunden, weil er 2004 zum 10 jährigen Jubiläum
der Galerie Teile seines Guinnessrekordbildes „1100 Meter
Stattgeschichte“ in der „Galeria“, die zur „Königsgalerie“
erweitert und gänzlich umgebaut wurde, ausstellen konnte.
Die „Königsgrafik“ gibt es in zwei Variationen. Eine
neutrale, erste Fassung und eine 2.Fassung, die darüber
hinaus viele persönliche Momente und aktuelle Zeitbezüge
enthält.

So hockt rechts unten ein grüner Froschkönig auf einem
gelben Duisburg-Schild mit der Zusatzbezeichnung „Stadt der
Wahl“. Der Frosch sieht dem OB ähnlich, der sich durch die
Übergabe einer Luftpumpenstatue 2008 doch nicht künstlerisch
adeln lassen wollte, nachdem er im persönlichen Gespräch
zugesagt hatte. U.a. deshalb ließ sich anlässlich Ruhr.2010
das gelbe Luftpumpenfeld, an dem Rudolf Kley jetzt schon ein
Vierteljahrhundert arbeitet, nicht verwirklichen. Die
Weltkugel unter dem Schild, die seiner Grafik zum 70.
Geburtstag von Fritz Pleitgen entnommen wurde, zeigt sich
darüber ganz erschrocken.

Dafür hält jetzt Lehmbrucks Kniende einen Strauß gelber
Luftpumpen im Schoß. Sie wird zum Teil von Rudolf Kleys
Entwurf eines Denkmals für die Loveparade-Opfer verdeckt.
Zitiert wird auch die Forumgrafik von 2008.

So sieht man Rudolf Kley rechts oben auf der geknickten
Himmelsleiter stehen.

Lnks
oben geht ein Stern auf, den man auch von dieser Grafik
kennt.
Mit einer stilisierten Krone hat sich Rudolf Kley nicht
zufrieden gegeben sondern dem Gebilde, das sich unschwer als
Fassade der Königsgalerie zu erkennen gibt, eine eigene
Krone aufgesetzt.

Die Grafik ist zwar am PC entstanden, enthält aber auch ganz
aktuelle Ausschnitte seiner neuen Malerei und seines
Jubiläumskalenders 2011. (Z.B. den kreisförmigen Ausschnitt
im unteren Bereich links) Oben, links neben der Krone findet
sich ein Ausschnitt aus einer Grafik, die Rudolf Kley den
Opfern der Loveparade gewidmet hat. Titel: „Die Liebe
bleibt!“ Für Rudolf Kley auch die Liebe zu Duisburg.
Diese Grafik kann man für eine begrenzte Zeit kostenlos aus
dem Internet von der Seite
www.deapo.de
herunterladen. Für einen guten Zweck richtet Rudolf Kley
auch gerne Autogrammstunden ein, wenn z.B. ein oder mehrere
Inhaber der Geschäfte der Königsgalerie daran interessiert
sind. In den Geschäften könnte Rudolf Kley von Besuchern
seiner Seite ausgedruckte oder gesponserte Grafiken
signieren. Vielleicht sieht einer der neuen Mieter da eine
Werbemöglichkeit für sich. Dem guten Zweck ist es sicher
egal, ob z.B. für Kinderspielzeug oder Wohnaccessoires
geworben wird.
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| "Duisburg, und weiter?" |
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| Die WAZ bittet ihre Leser, ihrer Stadt einen Zusatznamen zu
geben.
Nach der Gemeindeordnung dürfen Kommunen ihrem Stadtnamen
auf den offiziellen Stadtschildern Bezeichnungen
hinzusetzen, die auf besondere Eigenarten oder Bedeutungen
hinweisen. Rudolf Kley hat den folgenden Vorschlag
eingereicht:
"Duisburg ist die Stadt der Wahl. Sie ist es für mich
heute und nicht erst, wenn die Abwahl klappt.
An der werde ich mich nicht beteiligen. Weder als Abwähler
noch hinterher als möglicher OB-Kandidat, wenn die Abwahl
geklappt hat, was noch in den Sternen steht. Jedenfalls kann
ich mir dies heute nicht vorstellen.
"Duisburg-Stadt der Wahl" drückt zunächst etwas sehr
Positives aus, nämlich eine Entscheidung für Duisburg. Einen
Spitzenplatz auf einer imaginären Liste von Städten,
zwischen denen man wählen kann.Das einmalige Abwahlverfahren mit seinem auf die Stadt, auf
ihren Oberbürgermeister zugeschnitten Ermächtigungsgesetz
zur feindlichen Machtübernahme, hat Duisburg bundesweit in
die Negativ-Schlagzeilen gebracht und hält es immer noch
dort.
"Duisburg-Stadt der Wahl" kehrt dies auf dem Schild ins
Positive um. Vielleicht wird Duisburg ja dann auch für
andere wählbar, die es sich heute nach dem ganzen Theater
noch nicht vorstellen können, sich hier niederzulassen.
"Duisburg-Stadt der Wahl" erinnert aber auch die gewählten
Politiker daran, weshalb sie gewählt wurden. Nämlich nicht,
um ihren Machtinteressen zu
frönen
sondern für die Duisburger Bürger gute Politik auch über
Parteigrenzen hinweg zu machen. Diese Dauer-Mahnung halte
ich nach meinen Erfahrungen für sehr wichtig." |

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Die Grafik "Gegen den Wind!" zum
Apothekertag 2011 von Rudolf Kley
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| Rudolf Kley: "Was
den Apothekertag 2011 überdauern wird, ist die Grafik
zum Apothekertag 2011. Das war 1980, 1982 und 2007 auch
so."
"Die erste Grafik zum Apothekertag, 1980, hat noch Geld
gekostet und wurde bis nach Südamerika verkauft.
(18-farbiger Siebdruck.) Die Zweite gab der
Storck-Verlag in Oberhausen heraus. Besucher des
Apothekertages 1982 erhielten sie auf Gutschein. Die
Grafik zum Apothekertag 2007 konnte sich jeder kostenlos
aus dem Netz herunterladen. Auch die neue Grafik kann
man sich herunterladen. Sie steht unter
www.deapo.de . Ein „muss“ für alle Udo Jürgens Fans?
Schön wär´s.
Diese Grafik ist nämlich Udo Jürgens gewidmet. Sein Lied
„Tagträumer“ hat vor Jahren eine Verbindung zu meinem
„Luftpumpenprojekt“ hergestellt, an dem ich schon ein
Vierteljahrhundert arbeite und über das viel berichtet
wurde. Darin heißt es u.a.: "Ich möchte die Bilder von
van Gogh vertonen, die Roggenfelder, die in Flammen
steh`n." Schließlich möchte ich aus einem gelben
Luftpumpenfeld den Geist von van Gogh auferstehen
lassen.
Ganz besonders aber liebe ich das Lied "Gegen den Wind"
auf seiner letzten CD "Der ganz normale Wahnsinn". Gegen
den Wind stand ich immer, mit dem Strom zu schwimmen ist
gegen meine Natur. Wahnsinn ist das, was gerade im
Gesundheitswesen passiert, wenn die Kassen den Arzt
ersetzen und bestimmen welche Medikamente der Patient
bekommen soll. Der Betrachter findet rechts unten in
der Ecke, wo sonst die Signatur steht, Udo Jürgens mit
dem Mikrofon in der Hand. In der Linken Ecke der Grafik
unten mein Hinweis auf das Luftpumpenfeld. Der
Ausschnitt ist meiner Grafik zur Loveparade entnommen.
(Die Loveparade hatte ich in Gedanken in meine Aktion
einbezogen, was in der Praxis aber aus organisatorischen
Gründen scheiterte. Gott sei Dank!) Zusammengefasst
bringt für mich Udo Jürgens auf dieser Grafik dem Geist
von van Gogh ein Ständchen. Auch deshalb ist diese
Grafik etwas Besonderes.
Nebeneinander gestellt geben meine Grafiken zum
Apothekertag Auskunft über die Veränderung meines
Stiles in dieser Zeit. Rein optisch schließt sich fast
der Kreis zur ersten Grafik, die noch durch
Farbfeldmalerei charakterisiert ist. Die Grafik zum
Apothekertag 2011 ist eine Verfeinerung meiner NAMEART,
bei der zunächst ein Begriff, ein Satz etc. mit
großzügiger Geste und sich überschneidenden Linien auf
den Bildträger gemalt werden, die dann bilderbuchmäßig
ausgemalt werden. Die Grafik zum Apothekertag 2011 ist
ein Mix aus Malerei und Kollage. "ABDA 2011" habe ich am
Anfang geschrieben. Die ABDA - "Bundesvereinigung
Deutscher Apothekerverbände" - wird in diesem Jahr
besonders gefordert. Steht doch die Existenz vieler
Apotheken und damit die ordentliche Arzneiversorgung in
Deutschland auf dem Spiel."

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Diesen Text widme ich Udo Jürgens und den Opfern
der Loveparade. Er folgt der Melodie "Liebe ohne Leiden" |
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Das Leben huscht wie ein
Pinselstrich, den man auf Wasser schreibt
Und wenn Du es festhalten möcht´ s,
dann ist es schon vorbei
Dem Regen folgt der Sonnenschein, das
hab ´ich selbst gemerkt
Der Blick zurück geht nur soweit, wie
meine Seele reicht
Schönen Stunden zählen doppelt ,
Dein Herz verlangt noch nach viel mehr
Dein Herz verlangt noch nach viel
mehr, die Liebe brennt die ganze Nacht
Bevor Du es verstanden hast, tut es
auf einmal doch so weh
Verzweifle nicht, die Hoffnung naht,
ein neuer Tag bringt Glück und mehr
Wenn Du ihn erhaschen magst, dann
schau nicht mehr zurück
Die Zeit ist wie ein großes Rad, es
zieht dich hinterher |
Wenn Du dort angekommen bist, wo Zeit
unendlich währt
Wo jedes Bild dich dann verlässt, und
Licht die Stille hellt
Dann liegt das Leben hinter dir und
es wird nie, nie wieder Nacht
Dann liegt das Leben hinter dir, und
es wird nie, nie wieder Nacht
Wenn Du dort angekommen bist, wo Zeit
unendlich lange währt
Wo jedes Bild dich dann verlässt, und
Licht die stille Stille hellt
Rudolf Kley 14. Okt. 2011 |
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ABWAHL VON OB SAUERLAND?
NICHT MIT MIR!
Die Loveparade-Katastrophe hat die direkt Betroffenen
gezeichnet. Die Opfer, die überlebt haben und die
Hinterbliebenen. Die Helfer und die Besucher, die unmittelbar
dabei waren. Ihr Leid, ihre Trauer ist unsäglich und wird es
wohl auch noch lange so bleiben. Eine Geste, ein Opfer soll da
jetzt helfen? Verständlich ist der Zorn auf die Person des OB
Sauerland. Wegen seiner „Sprachlosigkeit“. Sein Eiertanz –bloß
nichts sagen, was als Schuldeingeständnis angesehen werden
könnte- hat die Gefühle der Opfer verletzt und tut dies sehr
wahrscheinlich auch heute noch, nach seiner Entschuldigung. Das
wird als Alibi anscheinend von allen benutzt, die ihn als OB los
werden wollen. Selbstredend, dass diese einer anderen Partei
angehören. Längst ist aus der menschlichen Tragödie ein
Politikum geworden. An dieser modernen, pseudodemokratischen
Lynchjustiz werde ich mich nicht beteiligen und lehne das
Abwahlverfahren ab.
Risiko
Jede Großveranstaltung birgt Sicherheitsrisiken für die
Teilnehmer. Sie lassen sich nur minimieren. Zusätzlicher
Aufwand ist in der Regel nicht proportional zur gewonnen
Sicherheit. Es sind immer Kompromisse. Bei der Loveparade wurden
offensichtlich schlechte Kompromisse gemacht. Der OB hat –wie er
sagt - an solchen Kompromissen nicht persönlich mitgewirkt,
„nichts unterschrieben“ sondern sich auf seine Fachabteilungen
verlassen.
Alle sind verantwortlich
Moralisch verantwortlich sind alle, die für die Durchführung der
Loveparade waren. Dazu gehört auch Fritz Pleitgen. Der
Vorsitzende der Geschäftsführung der Ruhr.2010 GmbH, warnte im
Februar 2010 öffentlich vor einer Absage Loveparade in Duisburg.
Im Januar 2010 fordert Hannelore Kraft von Ministerpräsident
Rüttgers unbürokratische Hilfe für die Loveparade: "Die
Loveparade ist ein Stück Jugendkultur, die ins Jahr der
Kulturhauptstadt gehört" Landtagsabgeordneter Sören Link, SPD:
"Ich sage dazu ganz deutlich: Wir können von mir aus jeden Tag
eine Love Parade in Duisburg machen, solange da keine
städtischen oder Landes- oder sonstigen Steuermittel für
aufgebracht werden. Das ist eine super geile Party!" "Mehr als
2.000 Polizistinnen und Polizisten, rund 2.000 Sanitäter und
Ärzte und über 300 Feuerwehrleute sind am morgigen Samstag für
die Love-Parade in Duisburg im Einsatz." (Pressemitteilung
Innenministerium). Innenminister Ralf Jäger brüstet sich noch
einen Tag vor der Loveparadekatastrophe: "Alle sind hoch
motiviert und haben sich professionell vorbereitet".
Heute, 25. Juli 2011, lese ich in der NRZ als
Überschrift:"Loveparade: Leitender Polizist räumt Fehler ein".
Angeblich soll der Leiter des polizeilichen Einsatzstabes
erklärt haben, dass man von der Massenpanik völlig überrscht
worden sei. "Niemand im Stab habe damit gerechnet, dass dies
eintreten könne". Was sagt dies über die professionelle
Vorbereitung aus und muss man an dieser Stelle nicht eher den
Rücktritt von Innenminister Jäger fordern?
Aber OB Sauerland hätte dies vorhersehen müssen?
Von OB Sauerland wird erwartet, dass er der Arbeit seiner
Verwaltung misstraut? Der Rat der Stadt Duisburg hat einstimmig
OB Sauerland beauftragt, die Loveparade durchzuführen. OB
Sauerland hat schon frühzeitig nach der Katastrophe erklärt,
dass er die „persönliche und politische Verantwortung“
übernimmt, wenn das Handeln der Stadtverwaltung zur Katastrophe
geführt hat. Doppelmoral ist, wenn Ratsmitglieder, die die
Abwahl des OB fordern, als Auftraggeber der Loveparade ihr Amt
aber nicht selbst in Frage stellen.
Kritische Stimmen
In diversen Gremien sollen sich Teilnehmer in Sicherheitsfragen
sehr kritisch geäußert haben. Unverständlich, dass ihre
Argumentation die anderen Anwesenden nicht überzeugt hat. Erst
die Katastrophe lässt diese Bedenken offensichtlich in einem
anderen Licht erscheinen. Ihr Eintritt war offensichtlich nicht
zwangsläufig. Eine unselige, so nicht vorhersehbare Verknüpfung
von Ereignissen hat zu der Katastrophe geführt. Sonst hätten
sich die Bedenkenträger sicher auch vor der Katastrophe an die
Öffentlichkeit gewandt und sie durch Einschaltung der Medien
verhindert.
Sprachlosigkeit
statt tröstender Worte Der Umgang mit der
Katastrophe hat OB Sauerland bei vielen Duisburgern Sympathie
gekostet, vor allem bei den Opfern und Hinterbliebenen. Seine
Sprachlosigkeit wird ihm angekreidet, obwohl man nicht weiß,
inwieweit er nur die Ratschläge seiner juristischen Berater
befolgt hat. Aber kann sich denn überhaupt jemand an seiner
Stelle noch normal verhalten? Wie ein Tier wurde er durch –
offensichtlich vor allem politisch motivierte – Hetzkampagnen in
die Enge getrieben. Er und seine Familie wurden massiv bedroht.
Wer kann da noch brav „Männchen machen“ und Erwartungshaltungen
bedienen?
SPD will den Oberbürgermeister stellen.
Rücktrittsforderungen an OB Sauerland sind von Anfang
überwiegend politisch motiviert. Die Schuldfrage ist bis heute
nicht geklärt. Der erste Abwahlversuch scheitert. OB Sauerland
bleibt im Amt. Also ändert man das Abwahlverfahren, um das Ziel
doch noch zu erreichen. OB Sauerland hat keinen Fettnapf
ausgelassen. Das kann man entschuldigen oder nicht. Aber hier
werden auf dem Rücken der Opfer die Demokratie gebeugt und oft
auch die Bürger verhetzt. Dafür gibt es keine Entschuldigung!
Neubeginn (statt Bewältigung?) wird als kurzsichtige und
durchsichtige Parole ausgegeben
Neuanfang nur mit einem neuen (SPD?) Oberbürgermeister?
Der Trainer wird gefeuert, die Spieler bleiben! Leider geht es
hier nicht um ein Fußballspiel. Die Loveparade-Katastrophe
hinterlässt in Duisburg tiefe Spuren, aber sie ist nicht
Duisburg. Mit dem zeitlichen Abstand werden auch diese Spuren
immer etwas mehr verwehen und am Ende wird nur noch der sie
wahrnehmen, der sie auch sehen will. Die Zeit heilt eben alle
Wunden, sagt man. Dies wird bei denen, die nicht persönlich
betroffen sind, natürlich schneller geschehen als bei Opfer und
Hinterbliebenen, wenn dies bei ihnen überhaupt möglich ist. Nach
meiner Ansicht ist dies völlig unabhängig von der Person des
Oberbürgermeisters. Wer einen „Neuanfang“ proklamiert, wo
Bewältigung angebracht wäre, täuscht die Bevölkerung und
ignoriert natürliche Mechanismen. Bemerkenswert ist, dass die
SPD zwar die Macht will, aber noch keinen Kandidaten als
würdigen Nachfolger präsentieren kann oder will. Die frühe
Vorstellung des falschen Kandidaten könnte nämlich das
Abwahlverfahren negativ beeinflussen. So kann es am Ende für
die, die OB Sauerland abwählen wollen, zu einer ganz bösen
Überraschung kommen.
Schlechtes
Benehmen
SPD und "Konsorten" lassen aus machtpolitischem Interesse keine
Ruhe in Duisburg einkehren und untergraben von Anfang an das
Ansehen des Oberbürgermeisters wo es nur geht. Dieser Eigennutz
schadet der Stadt Duisburg mehr als alles andere. Das
Abwahlverfahren setzt dem noch die Krone auf. Es hält Duisburg
weiter bundesweit in den "´Negativ-Schlagzeilen".
Die
Katastrophe nach der Loveparade-Katastrophe Für
mich ist dieses „schlechte Benehmen“ eine Katastrophe nach der
Katastrophe: Die Art und Weise, wie auf dem Rücken der Opfer
Politik gemacht wird. Die unmenschliche Machtpolitik, die
scheußliche Fratze dahinter, die in einem eigenen
Sauerland-Gesetz mündet.
Der Schein heiligt die Mittel? Wer in diesem
Zusammenhang OB Sauerland mangelndem Anstand unterstellt, muss
sich mal selbst an die Nase fassen und politische Konsequenzen
ziehen. Damit meine ich die Politiker auf allen Ebenen, die sich
für die Durchführung der Loveparade stark gemacht haben. Sie
alle kannten die die örtlichen und finanziellen Voraussetzungen.
Jetzt wollen sie davon nichts mehr wissen und lenken durch die
Unterstützung des Abwahlverfahrens davon ab? Das ist
scheinheilig. Das Abwahlverfahren ist scheinheilig. Der Schein
heiligt eben die Mittel. Nicht bei mir, nicht mit mir!
Auf eine Wort. OB
Josef Krings schätze ich sehr. Aufmerksam habe ich den Beitrag
"Alt-OB Krings: Mit Sauerland gibt es keinen Neuanfang."
gelesen.
Die Meinung des
Alt-OB teile ich, wenn er davon spricht, dass OB Sauerland durch
das Ereignis traumatisiert wurde. Seine Auftritte im Fernsehen
waren sub omni canone.
Angeblich hat er
seine Kraft verloren hat und wird aus Mitleid toleriert wird? Ja
von wem denn? Von denen die ihn gewählt haben oder von denen,
die ihn seines Amtes entheben wollen? Von den gewerkschaftlichen
Sperrfeuern hat man lesen können. Darüber habe ich den Kopf
geschüttelt. Allein aus arbeitsrechtlichen Gründen sollte sich
die Arbeit der Verwaltung doch so gestalten, wie es sich die
Bürger, die sie mit ihren Steuern finanzieren, auch erwarten
dürfen. Sollte dies anders sein, vermisse ich einen Appell des
Alt-OB in diese Richtung.
"Das Amt des Oberbürgermeisters birgt eine gewisse
Verlockung. Man wird oft hofiert, erfährt Anerkennung, Akzeptanz
und Zuwendung. Ich denke, Adolf Sauerland ist dafür
empfänglich." Ist OB Sauerland ein besonders "eitler
Fratz", der hierfür empfänglicher als seine Vorgänger ist? Ist
mir bisher noch nicht aufgefallen und wurde in der Vergangenheit
auch nicht öffentlich kritisiert.
Jeder OB wird sich seine Termine so aussuchen,
wie sie ihm passen. Was ist daran verwerflich? Auch ein
Veranstalter wird diejenigen einladen, von denen er sich eine
Aufwertung seiner Veranstaltung verspricht, was ja ziemlich
eigennützig ist. Schadet es der Stadt Duisburg, wenn es weiniger
solcher Einladungen gibt? Vielleicht schaut man sich mal den
Kreis genauer an, der nicht einlädt. Vor dem Arbeitnehmerempfang
der Stadt Duisburg am Vorabend des 1. Mai hatte IG-Metall-Chef
Jürgen Dzudzek den Oberbürgermeister in einem offenen Brief
quasi ausgeladen, was ich persönlich -in der Form und von den
Argumenten her -als Frechheit empfunden habe. An der Teilnahme
an einer solchen Veranstaltung hätte ich an OB Sauerlands Stelle
gerne verzichtet.
Ob es einen Neuanfang geben muss oder ob man
diese Tragödie besser bewältigt, darüber will ich an dieser
Stelle nicht streiten. Warum soll dies aber mit OB
Sauerland nicht möglich sein, aber grundsätzlich mit jedem
x-beliebigen Nachfolger? Es gibt keinen Grund, an dieser Stelle
nicht schon mögliche Nachfolger ins Spiel zu bringen. Es ist
unredlich, das Abwahlverfahren lediglich als Abstrafung des
Verhaltens von OB Sauerland zu deklarieren, ohne das Risiko für
die Stadt Duisburg zu erwähnen, das weniger geeignete
Nachfolgekandidaten bergen. Der Abwähler soll also die Katze im
Sack kaufen? OB Sauerland wurde mit deutlicher Mehrheit
wegen seiner Stärken gewählt. Es ist sicher leicht, jemand zu
finden, der sein Mitleid auf der Zunge trägt. Bringt er
aber Duisburg genauso voran?
Gigantomanie ist sicher das Letzte, was
Duisburg gebrauchen und bezahlen kann. Der Erweiterungsbau des
Museums Küppersmühle ist das beste Beispiel. Trotzdem kann es
nicht schaden, Stärken zu haben und diese herauszustellen.
Das Stärkste hat sich wohl die SPD mit dem von ihr initiierten
Abriss der alten Mercatorhalle erlaubt. Jetzt darf die Stadt
Duisburg ordentlich Miete bezahlen. Das übertrifft in 15 Jahren
sicher die Kosten für den Museumsanbaus. Und das wertvolle
Grundstück in Stadtmitte wurde auch verschenkt. Auch hier wird
es endlich mal Zeit, Fehler einzugestehen. Es ist leicht und
wenig aufrichtig, dies immer nur von anderen zu fordern.
Rudolf
Kley Duisburg 23./25. 07. 2011
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