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Pressemitteilung vom 23. 10. 2006
Bürger fordern den ermäßigten Steuersatz für Arzneimittel Prominenter Musiker unterstützt Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit
Wie aktuell es ist, Menschen zu fotografieren, die für eine guten Sache einstehen, beweist jüngst die Kampagne der UN gegen die Armut in der Welt, die nach Auskunft ihres Pressesprechers Ralf Birkner erst kurzfristig diese Gestalt annahm. Dagegen reicht die Idee des Meidericher Apothekers und Aktionskünstler Rudolf Kley bis ins Jahr 1985 auf einen Wettbewerbsbeitrag zu „Künstler machen Kielgeschichten“ zurück.
“Die Bürger nehmen diese Aktion sehr gut an!“ stellt der Apotheker mit Freude fest, der seine Kunden für die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit in seiner Apotheke auffordert: „Lächeln Sie für uns wie Mona Lisa.“ Eigentlich müsste einem das Lachen vergehen, weil die Kassen im nächsten Jahr allein für die Arzneimittelmehrausgaben durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer 800 Millionen Euro zusätzlich auf den Tisch legen müssen. Schon jetzt könnten die Krankenkassen bis zu 3 Milliarden Euro sparen, wenn die Mehrwertsteuer auf den Satz abgesenkt würde, der auch für Lebensmittel und Bücher gilt. "Das Geld bliebe nachhaltig im System und man hätte Luft für eine richtige Reform!"
Prominente Unterstützung hat die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit jetzt durch „Lord Leo“ von den LORDS erhalten: „Eine Tolle Sache, die kann ich nur unterstützen. Hoffentlich ordnen auch alle anderen Betroffenen die Aktion so ein und lassen sich fotografieren!“ "Die Mehrwertsteuer betrifft alle Bürger. Durch eine Absenkung spart jeder Apothekenkunde im nächsten Jahr auf einem Schlag 12 Prozent. Man kann sich leicht ausrechnen, dass das Geld jahrelang auf der Bank liegen müsste, um diesen Gewinn zu erbringen!" rechnet der Apotheker vor.
Forderungen werden aber nur erfüllt, wenn man sie stellt. Deshalb hofft Rudolf Kley - bereits Inhaber eines Guinnessrekords für Malerei- , dass hieraus ein zweiter Guinnessrekord wird. Er glaubt, dass er bestimmt 1 000 Bürger mit dem Plakat fotografieren kann. Mit Unterstützung seiner Kollegen könnten es bundesweit leicht 100 000 werden. „Es gibt kein größeres Protestbild!“ Davon ist der rührige Meidericher Apotheker überzeugt. Eine Ahnung hiervon kann man bereits auf www.loeffelabgeben.de erhalten. THE LORDS Im September 1964 wurden die Lords im Hamburger Starclub zu Deutschlands „Beatformation Nr.1“ gewählt. Die Gruppe füllte Stadien und tourte u.a. mit den Who und den Kinks und knackte als erste westliche Beatband den „eisernen Vorhang“. In Polen und Jugoslawien gelang ihnen ein Triumphzug ohne gleichen. Zwischen 1965 und 1969 hatten die Lords 11 Singles in der deutschen Hitparade. Zu den Klassiker, die auch heute noch oft gespielt werden, zählt insbesondere „Poor Boy“. Dieses Lied wurde von „LORD LEO“ (Foto) geschrieben, der sich mit seinem Bild auch für die Initiative gegen die Enteignung der Volksgesundheit einsetzt. Die Band ist auch heute noch sehr aktiv. Dieses und noch viel mehr kann man ihrer Internetseite http://www.thelords.de entnehmen.
Pressemitteilung vom 21.Sept. 2006 Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit will Arzneimittelpreisen Flügel verleihen
„Andere europäische Länder schaffen es, auf Arzneimittel gar keine Mehrwertsteuer zu erheben oder nur den ermäßigten Steuersatz zu veranschlagen!“ Der Duisburger Apotheker Rudolf Kley, der im Juli die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit in Duisburg gegründet hat, ist sauer. „800 Millionen Arzneimittelmehrausgeben stehen für die Krankenkassen an, wenn die Mehrwertsteuer im nächsten Jahr erhöht wird.“
Deshalb will die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit den Arzneimittelpreisen Flügel verleihen, sie leichter machen und fordert: „Runter mit der Mehrwertsteuer!“ Damit diese Forderung auch bei Politkern Gehör findet, soll ein Riesenprotestbild entstehen, auf dem sich tausende Bürger diese Forderung zur Brust nehmen, sich mit dem Plakat der Initiative vor der Brust abbilden lassen.
Der Apotheker rechnet vor. „Wenn nur jede 10. Apotheke mitmacht und jede nur 100 ihrer Kunden ablichtet, ergibt das 200 000 Einzelporträts. Das sollte für einen Guinnessrekord reichen.“ Mit Guinnessrekorden kennt sich der Apotheker, der auch als Maler Erfolg hat, aus. 1985 wurde er wie Boris Becker und Keke Rosberg (Ex-Weltmeister Formel 1) in letzter Minute in das Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen wurde. Der Rekord für die längste abstrakte Bildfolge, deren Einzelbilder ihn in viel öffentliche und private Sammlungen brachte, wurde nie gebrochen.
Weitere Informationen unter www.loeffelabgeben.de. Oder einfach „Klammersack“ bei Google eingeben. „Wir lassen uns nicht mit dem Klammersack pudern!“ hat sich die Initiative nämlich auf ihre Fahne geschrieben.
Pressemitteilung vom 18. Aug. 2006 Apothekertag 2006. Die hohe Mehrwertsteuer auf Arzneimittel ist der reine Wahnsinn. Bürger sollen jetzt gegen diese Steuer Sturm laufen. Guinnessrekordbild soll diesen Protest einfangen. Zum Apothekertag 2006(München 21.-24. Sept.) fordert die von dem Duisburger Apotheker Rudolf Kley im Juli gegründete „Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit“ jetzt für alle Arzneimittel den ermäßigten Steuersatz. Kley: „Der Selbstzahler spart dann 12 %, die Krankenkassen sparen Milliarden Euro und können endlich die Beiträge senken! Warum muss Vater Staat bzw. Mutter Merkel soviel an der Krankheit der Bürger verdienen? Geschickt wird die Kritik immer auf die Apotheker gelenkt. Immer wieder werden bezüglich des Verdienstes Ausnahmen zitiert, während das Gros der Apotheker um seine Existenz ringen muss! Wie sollen Ketten da bloß Ersparnis bringen? Nur die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel bringt eine spürbare Erleichterung! In Österreich, Großbritannien, Schweden und Irland gibt es gar keine Mehrwertsteuer auf Arzneimittel. Nur Dänemark erhebt wie die BRD die volle Steuer. Alleine die Mehrwertsteuererhöhung auf 19 Prozent bedeutet für die Krankenkassen im kommenden Jahr 800 Millionen Euro Arzneimittelmehrausgaben. Das ist der pure Wahnsinn!“ Rudolf Kley will die Bürger wachrütteln, aber er regt keine Unterschriftensammlung zu diesem Thema an. Zu leicht käme von der anderen Seite der Vorwurf, die betroffenen Bürger, Patienten und Kunden hätten nur aus Gefälligkeit unterschrieben. Nein, der Aktionskünstler will, dass sich die Menschen die Forderung, die auf dem Plakat der Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit steht, tatsächlich vor die Brust nehmen: „Runter mit der Mehrwertsteuer auf alle Arzneimittel!“ Die Bürger sollen dieses Plakat hochhalten und sich mit dem Plakat porträtieren lassen. Möglichst viele Menschen, die sich angesichts der augenblicklichen Gesundheitspolitik um ihre Gesundheit sorgen, sollen so auf einem Bild vereint werden. Es soll das größte Protestbild aller Zeiten werden. Natürlich ein Guinnessrekord! Im Internet wurde bereits eine Seite für diese Aktion eingerichtet und Muster abgebildet. Sinnigerweise lautet ihre Adresse www.loeffelabgeben.de . Das Plakat kann sich jeder im Internet unter http://www.deapo.de/Klammersack.htm herunterladen. Dort, wo gerade keine Apotheke in der Nähe ist, können Bürger zur Selbsthilfe schreiten und sich selbst mit dem Plakat fotografieren oder sich fotografieren lassen. Im Zeitalter der Digitalfotografie sollte dies kein Problem sein. Die Mail bitte an deapo@t-online.de Stichwort "Klammersack" senden. Bei der Art der Abbildung wird die stillschweigende Erlaubnis zur Veröffentlichung - auch im Internet - vorausgesetzt. Herkömmliche Fotos bitte an Rudolf Kley, Bahnhofstr. 134, 47137 Duisburg schicken.Der deutsche Apothekertag hat den bekannten Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley (59J.) immer zu besonderen Leistungen inspiriert. Schon früh hat er Malerei und Aktionen auch dazu benutzt, seine berufliche Sichtweise einer größeren Öffentlichkeit nahe zu bringen. So war er z.B. bereits 1980 mit seiner Grafik zum Apothekertag in München auf dem Apothekertag vertreten. 1982 zeigte er im Rahmen einer großen Kunstausstellung auf dem Apothekertag in Düsseldorf die ersten Bilder der längsten abstrakten Bildfolge, mit der er 1985 neben Boris Becker und Keke Rosberg, Ex-Weltmeister Formel 1, ins Guinnessbuch der Rekorde kam. Kurz nach dem Apothekertag 1994 eröffnete der Präsident der Apothekerkammer Nordrhein von ihm eine Ausstellung „Nur Arzneimittel sind Arzneimittel“, in der Rudolf Kley die Kritik an den Mitteln vorwegnahm, die der Marburger Apotheker Dr. Gregor Huesmann ein Jahr später unter dem Begriff „Scheiß des Monats“ zusammenfasste. 2003 brachte der Apotheker bundesweit Patienten dazu, ihm ihren Löffel als Vorgriff auf die Folgen der Gesundheitsreform für ein Gesundheitsmahnmal vorsorglich abzugeben. Die Sammelaktion gipfelte als originelle Kritik an der Standesführung in einem Riesengeklapper mit diesen Löffeln –Apomopp- auf dem Apothekertag 2003 in Köln. Die Gründung einer Gesundheitsschutzpartei hat Rudolf Kley 2004 vorläufig zurückgestellt, nachdem er als Duisburger Oberbürgermeisterkandidat der „Pro-Bürger-Partei“ aus dem Stand heraus einen wirklich guten Achtungserfolg erhielt, indem er mit dem FDP Kandidaten fast gleichzog. Zur Zeit ist er Bezirksvertreter und Pressesprecher der Bürger Union.
Pressemitteilung vom 31. Aug. 2006 Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit: Grönemeyer hat recht!
Der Mediziner Dietrich Grönemeyer spricht der Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit voll aus dem Herzen. Der Bruder des Musikers Herbert Grönemeyer fordert die Einführung eines Schulfaches Gesundheit. Die am 14. .Juli gegründete Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit hat sich die Forderung nach einer effektiven gesundheitlichen Aufklärung nicht nur sprichwörtlich auf die Fahne geschrieben sondern gleich wörtlich auf das plakative T–Shirt, mit dem sie Stellung zur Gesundheitsreform bezieht. Dort steht auch die Forderung nach einer Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel. (http://www.deapo.de/images/gesundheitswesen/klammersack.jpg) Nach Ansicht vieler Fachleute ist einer der sinnvollsten Sparansätze im Gesundheitswesen eine Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes auf Arzneimittel. Durch eine Senkung der Mehrwertsteuer könnte die Gesetzliche Krankenversicherung um rund 3,5 Milliarden Mark entlastet werden. Es nicht nachvollziehbar, dass für viele Tierarzneimittel der halbe Mehrwertsteuersatz gilt, bei Medikamenten für Menschen aber der volle Satz erhoben wird. Drastisch hat es der Vorstandschefs der Barmer Ersatzkasse, Eckart Fiedler formuliert: „Es ist schwer vermittelbar, wenn einerseits der Staat an steigenden Arzneimittelkosten verdient, auf der anderen Seite aber pornografische Schriften nur mit dem ermäßigten Steuersatz belegt werden.“ Auch im Zuge einer EU-Harmonisierung ist eine Senkung der Mehrwertsteuer notwendig. Ein Vergleich mit den europäischen Nachbarn zeigt, dass Arzneimittel fast überall mit einem ermäßigten Steuersatz belastet werden. Der hohe Mehrwertsteuersatz in Deutschland trägt dazu bei, dass die deutschen Verbraucher den Eindruck erhalten, die Arzneimittelpreise in Deutschland seien im internationalen Vergleich überteuert. In Wirklichkeit liegt das Preisniveau in Deutschland im europäischen Mittelfeld. Die Initiative gegen die Enteignung der Volksgesundheit greift die Forderung nach Senkung der MWSt. auf Arzneimittel jetzt auch auf ihren Plakaten auf. Rudolf Kley, Gründer der Initiative im Juli in Duisburg und Apotheker, hofft natürlich, dass viele Kollegen ihre Schaufenster mit dem Plakat der Initiative schmücken. Das Plakat kann sich jeder im Internet unter http://www.deapo.de/Klammersack.htm herunterladen. Bei seiner Apotheke ist Rudolf Kley mit gutem Beispiel vorangegangen. Owohl er über keine Schaufenster verfügt, hat er 12 Plakateauf seiner Front untergebracht.. (s.Foto http://www.deapo.de/images/gesundheitswesen/Loewen-Apotheke.jpg Plakat http://www.deapo.de/images/gesundheitswesen/mehrwertsteuer.jpg ) Bei der allgemeinen Bedeutung des Themas macht sich das Plakat aber auch im Schaufenster anderer Geschäfte oder an anderen geeigneten Stellen gut.
Pressemitteilung vom 15. August 2006 An diesem Guinnessrekord soll das Gesundheitswesen genesen!
Mit Rekorden kennt sich der Duisburger Apotheker und Aktionskünstler Rudolf
Kley aus. 1985 wurde er wie Boris Becker und Keke Rosberg (Ex-Weltmeister
Formel 1) in letzter Minute in das Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen
wurde. Der Rekord für die längste abstrakte Bildfolge, deren Einzelbilder
ihn in viel öffentliche und private Sammlungen brachte, wurde nie gebrochen.
Pressemitteilung vom 10. August 2006 Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit: Ist Saarbrücken das Einfallstor zur Bananenrepublik Deutschland? Dass es im Deutschen Gesundheitswesen nicht mit rechten Dingen zugeht, weiß Rudolf Kley, Gründer der Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit, schon lange. Das ein vom Minister selbst veranlasster Rechtsbruchs scheinbar Teil einer vorgezogenen Wahlkampfkampagne ist, die ihn bundesweit bekannt machen soll, lässt wenig Hoffnung für die Zukunft aufkommen. Deutsche Gesetze werden nicht über Nacht durch bezahlte Rechtsgutachten außer Kraft gesetzt, auch nicht das deutsche Apothekengesetz. Kley: „Hinter dem Rechtsbruch steckt die volle Absicht! Es gibt weder eine europäische Rechtsvorschrift noch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs, die Deutschland ausdrücklich zwingen, Kapitalgesellschaften den Betrieb von Apotheken zu erlauben. Der von Minister Hecken vorgegebene Zwang zum Handeln existiert nicht! Egal wie man zu Apotheken steht, es ist ungeheuerlich, wenn die Spitze einer Landesverwaltung - als Exekutivorgan - den Willen des Bundesgesetzgebers für rechtswidrig erklärt. Man muss sich Fragen, welches Verhältnis dieser Minister zur Demokratie selbst hat, wenn er schon das Prinzip der Gewaltentrennung ignoriert!“ Viele Probleme im Gesundheitswesen lassen sich stattdessen durch eine Senkung der MWSt. auf Arzneimittel und Dienstleistungen lösen. Das bringt den Kassen gleich mehrere Milliarden Euro. Es ist vollkommen widersinnig, wenn der Staat Hauptverdiener an den Kranken ist. Deshalb tritt die Initiative für eine Senkung der MWSt. ein und hofft, dass die Apotheker dies jetzt auch massiv durch das Tragen des T-Shirts der Initiative oder Aushang der Vorlage in ihren Schaufenstern propagieren. Dienstleistungen müssen ordentlich bezahlt werden, damit z.B. keine Ärzteflucht ins Ausland einsetzt oder die ortsnahe Versorgung mit Arzneimitteln gefährdet wird. Rudolf Kley: „Selbst wenn der Apotheker schon heute per Gesetz eingetragener Kaufmann ist, so handelt er doch in eigener Verantwortung und nicht im Auftrag irgendwelcher Aktionäre, die ausschließlich am Wert ihrer Aktien interessiert sind! Die Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit möchte, dass dies so bleibt." Jeder Bürger kann der Initiative ganz formlos beitreten, indem er eigenverantwortlich das T-Shirt der Initiative trägt oder die Vorlage als Plakat aushängt. Die Vorlage kann man aus dem Internet unter http://deapo.de/Klammersack.htm herunterladen oder das T-Shirt direkt bei mister ad® werbeproduktion (August-Becker-Str. 10, 45711 Datteln, Telefon 0 23 63 /56 79 - 0, Telefax 0 23 63 /56 79 – 29) zum Sonderpreis von 10€ zuzügl. Versandkosten bestellen. E- Mail info@mister-ad.de.
Pressemitteilung vom 08. August 2006 Will sich ABDA-Präsident mit dem
Klammersack pudern lassen? Pressemitteilung vom 27. Juli 2006
Pressemitteilung vom 26. Juli 2006 „Klammersack“ bei Google weltweit auf Platz eins!!! Alles wehrt sich gegen die anstehende Gesundheitsreform: Kassen, Leistungserbringer, Patienten. Wer die „Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit“ finden will, hat jetzt leichtes Spiel. Er muss bei Google nur „Klammersack“ eingeben, und schon ist er auf der Seite ihres Initiators Rudolf Kley, Apotheker von Beruf und auch als Aktionskünstler bekannt, wie jeder Besucher dort leicht nachvollziehen kann. In der Initiative sieht Rudolf Kley sein bisher bedeutendstes Werk. „Die DPA hat bereits vor 3 Jahren über meine Aktion „Löffelabgeben berichtet. Patienten gaben daraufhin bundesweit als Vorgriff auf die Folgen der Gesundheitsreform ihren Löffel ab. Daraus entstand ein „Löffeltrockner“ frei nach Duchamp, ein doppeltes „Ready-made“. Den habe ich Ulla Schmidt anlässlich ihrer Wiederwahl als Leihgabe für ihr Gesundheitsministerium angeboten, als Patientenmahnmahl und Geste der Versöhnung. Getreu dem Motto, gerne würde ich es mit den Indianern halten, und den Löffel begraben. Abgesehen davon, dass man dort schon an dem Namen der Aktion „Löffelabgeben“ Anstoß nahm, lässt die Entwicklung dies jetzt von meiner Seite nicht mehr zu.“ Rudolf Kley hat deshalb ein Plakat entworfen. Auf einem weißen T-Shirt ist es ein hervorragender Blickfang. „Wir lassen uns von diesen Damen nicht mit dem Klammersack pudern!“ Wie ein erhobener Zeigefinger verbindet eine Wäscheklammer Angela Merkel und Ulla Schmidt. Abgebildet ist auch ein Klammersack aus DDR-Zeiten. Der Apotheker hat sich an seine Kollegen gewand: „Wenn das Apothekenpersonal dieses T-Shirt trägt, erzeugt das bei den Apothekenkunden Fragen ohne Ende. Bei den Politikern hoffentlich die Irritation, der dann vielleicht einmal das Denken folgt!“ Rudolf Kley hat Presseverteiler im Internet benutzt und nicht nur Reaktionen von Privatleuten und Patienten erhalten. Auch andere Initiativen haben sich nicht nur zu Wort gemeldet. So hat z.B. Monika Himmelberg von der Initiative „Tips mit Pfiff“ selbst sofort einen entsprechenden Beitrag in das Online-Magazin einer großen Tageszeitung eingestellt. Rudolf Kley wünscht sich, dass möglichst viele Bürger dieses T-Shirt tragen und es zu einer „kultigen Uniform“ auf Protestveranstaltungen wird. Jeder kann sich die Vorlage aus dem Internet unter http://deapo.de/Klammersack.htm herunterladen oder das T-Shirt direkt bei mister ad® werbeproduktion (August-Becker-Str. 10, 45711 Datteln, Telefon 0 23 63 /56 79 - 0, Telefax 0 23 63 /56 79 – 29) zum Sonderpreis von 10€ zuzügl. Versandkosten bestellen. E- Mail info@mister-ad.de. Jeder Träger eines solchen T-Shirts repräsentiert die Initiative eigenverantwortlich. Während der Initiator der Initiative noch darüber rätselt, auf welchen Tag man den „Tag der Deutschen Wäscheklammer“ am besten legt, sind andere noch bei der Fußballweltmeisterschaft. „Vielleicht können Sie ja der Jürgen Klinsmann für die Apotheker werden!!!“ schreibt Kollegin Petra Bremer aus Einhausen und bietet ihre Hilfe bei der Organisation von Großveranstaltungen an. verantwortlich Rudolf Kley Tel 0203/442999 Bahnhofstr. 134 47137 Duisburg
Pressemitteilung vom 25. Juli 2006
Initiative
gegen die "Enteignung von Volksgesundheit" gegründet. |
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Seit 1951 lebt Rudolf Kley, geb. 1946 in Wolfenbüttel, in Duisburg Meiderich. 1976 übernahm er dort die Leitung der Löwen-Apotheke. Seine Liebe gehört von Jugend an der Malerei. Ihr therapeutischer Aspekt interessiert den Apotheker besonders. Er gründet 1977 in Meiderich die Galerie 77 und ein Jahr später die Kulturwerkstatt Meiderich und einen alljährlich stattfindenden Kunstmarkt. Der Freizeitmaler will seinen Mitbürgern Berührungsängste mit der Kunst nehmen und sie zu eigenem schöpferischen Handeln animieren. Mit seiner Aktion „Kunst ist Kohl“ macht Rudolf Kley 1981 bundesweit Furore und lernt dabei Josef Beuys und Wolf Vostell kennen. 1985 kommt er mit der längsten abstrakten Bildfolge ins Guinnessbuch der Rekorde und mit ihren Einzelbildern in viele öffentliche und private Kunstsammlungen. Seit seinem 40. Geburtstag sammelt er Luftpumpen, um die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst einzuführen.Es gibt ja sonst keinen verbindlichen Qualitätsmaßstab außer der Authentizität. Er färbt die Luftpumpen gelb, um aus ihnen das Weizenfeld zu rekonstruieren, in dem sich van Gogh erschossen hat. Die Aktion zieht sich bis heute hin. Trotz großer Resonanz in den Medien ist bisher nur einen Teil der benötigten 30000 Luftpumpen zusammengekommen. Seine Ankündigung, dieses Feld auch als Gesundheitsmahnmal zu interpretieren, führte im August 2000 zu Irritationen im Hause des Bundespräsidenten und hielt Johannes Rau davon ab, dem Apotheker seine alte Verlagsbuchhändlerfahrradluftpumpe zu stiften. Rudolf Kley hat seine Kunst immer auch zu Protesten gegen kränkelnde Gesundheitsreformen eingesetzt. 1988 hat er den Handzettel „Wer jetzt krank wird, kann sich gleich erschießen!“ mitgestaltet, mit dem Norbert Blüm empört in der Tagesschau wedelte. Und auch Gesundheitsminister Seehofer kriegte sein Fett weg. Sehrwahrscheinlich rätselt man heute noch bei der Post darüber, wie man ihm den 2 Kilometer langen Beschwerdebrief aus Patientenunterschriften von 1993 wohl am besten zustellt. Vor drei Jahren brachte der Apotheker Patienten dazu, ihm ihren Löffel als Vorgriff auf die Folgen der Gesundheitsreform vorsorglich abzugeben. Die bundesweite Sammelaktion gipfelte in einem Riesengeklapper –Apomopp- auf dem Apothekertag 2003 in Köln. Die Löffel wurden zu einem Kunstwerk verarbeitet. Dieses Patientenmahnmal wurde dem Gesundheitsministerium zu Beginn der neuen Wahlperiode als Leihgabe angeboten. Dort fürchtete man aber die Polemik, die schon in dem Namen der Aktion „Löffelabgeben“ steckt. Rudolf Kley antwortete darauf mit einer „Versöhnungsgrafik im Gesundheitswesen“, die bei den Patienten die Pillen ersetzen soll, die die Ärzte wegen der Bonus/Malus Regelung nicht mehr verschreiben. Motto: „Grafik an er Wand, und Du wirst nicht mehr krank!“ Das muss einfach helfen. Werden die Patienten doch nach Ansicht des Aktionskünstlers durch die Reformen wie „eingebildete Kranke“ behandelt. Der niedrige Krankenstand bei Arbeitnehmern wird anscheinend als Beweis hierfür gehalten.. |
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Offener Brief an den Präsidenten der ABDA, Heinz-Günter Wolf vom 7. August 2006 Sehr geehrter Herr Kollege Wolf Vielen Dank für Ihr „Beunruhigungsschreiben“ vom 4. August. Sie wollen also einen tollwütigen Hund, der mit Wollust wie ein Berserker mit dem Abbruchhammer die 765 Jahre alte Einrichtung „Deutsche Apotheke“ zerschlägt, mit leisen Worten davon überzeugen, dass er besser Laubsägearbeiten mache sollte? Auf keinen Fall wollen Sie blockieren oder attackieren?! - Glauben Sie nicht auch, dass Sie sich die Qualität Ihrer Argumente besser in die Haare schmieren sollten? So kann man sie dann vielleicht glänzen sehen. Hören will sie ganz offenbar niemand, siehe Saarland. Worauf Sie also Ihren Optimismus bauen, ist mir und mit Sicherheit der Mehrheit meiner Kolleginnen und Kollegen völlig schleierhaft. Was Sie und Ihre Vorgänger versäumt haben, lässt sich auf einen Nenner bringen. Es ist Ihnen nicht gelungen, den Berufsstand zu einer geschlossenen Front zu formieren. Einer Front, der man auch wirklich abnimmt, dass sie ihre Interessen, die sich in der Regel mit den Patienteninteressen decken, wenn es denn sein muss, auch „kriegerisch“ vorträgt. (Viel zu oft war da vermutlich das Parteibuch im Weg.) Wie so etwas geht, machen uns die Ärzte und jüngst die Kollegen in Italien vor. Stattdessen sind wir immer dann, wenn wieder einmal gespart werden muss, der Selbstbedienungsladen der Politik. Das sollen wir auch jetzt wieder sein und daran wollen Sie ganz offensichtlich nichts ändern. Sie wollen sich also weiter mit dem Klammersack pudern lassen? Warum greift die ABDA nicht wenigstens meine Grundidee auf. Schafft selbst ein ausdruckstarkes T-Shirt, das kostenlos – Geld für Öffentlichkeitsarbeit ist doch da! - bei ihr abgerufen werden kann und bittet die Kolleginnen und Kollegen aus dem oben erwähnten Grund, z.B. bei der Informationsveranstaltung am 19. Aug. in Düsseldorf uniformiert zu erscheinen. Ein Thema für das T-Shirt wäre z. B. „Runter mit der MWSt. für alle Gesundheitsprodukte!“ Da haben wir Kassen und Patienten hinter uns! Wie wollen Sie denn sonst jemanden klar machen, dass Sie die Apotheker hinter sich haben, wenn sie nicht als ein Block ins Auge fallen? Reaktionen auf meinen letzten offenen Brief beweisen, wie sehr es im Kessel brodelt, der für viele von uns von Kannibalen angeheizt wird. Wollen Sie warten, bis er explodiert? Gerne ziehe ich dann meinen auf die traditionsreiche Apotheke in Deutschland bezogenen Entwurf „Wir lassen uns von diesen Damen nicht mit dem Klammersack pudern!“ zurück. Die Initiative heißt ohnehin nur noch Initiative gegen die Enteignung von Volksgesundheit. Und die Aussage habe ich inzwischen so formuliert, dass sich jeder Bürger mit ihr identifizieren kann. Geben Sie bei Google „Klammersack“ ein, und Sie finden die Initiative an erster Stelle. Dort finden Sie auch die beiliegende Version für das T-Shirt. Der „Klammersack“ kommt übrigens bei den Kunden sehr gut an! Mit freundlichen Grüßen Rudolf Kley
Offener Brief an alle Apothekerinnen und Apotheker vom 20. Juli 2006 Notwehr. Ab jetzt wird (mit Wäscheklammern) zurück geschossen! Wollen Sie länger hilflose Marionette sein oder mit zu den Strippenziehern gehören? Dann ziehen Sie bitte jetzt an der Reißleine. Es ist die absolut letzte Gelegenheit. Wir alle sind schon zu tief gefallen. Spannen Sie mit mir eine „Gesundheitsleine“ quer durch die Republik bis nach Berlin. Einzelheiten später. Eine von Politikern eingesetzte Kommission kommt zu dem Urteil, dass die Ausweitung der Selbstmedikation durch Selbstbedienung im Supermarkt der Gesundheit der Patienten nützt und nicht der Volksgesundheit schadet. Fachleute wissen, was sie von einer Politik zu halten haben, die solchen Empfehlungen folgt. Wissen es auch die Patienten? Umfassende Aufklärung ist angesagt. Am Ende werden sonst Bürger und Leistungserbringer ganz gewaltig mit dem Klammersack gepudert. Politiker versuchen ihre Wähler am laufenden Band zu instrumentalisieren. Sie stimmen über die Höhe ihres Gehaltes selbst ab. Das können Apotheker nicht. Niemand, der sich jetzt in einem vielleicht noch nie da gewesenen Umfang für die Interessen der Patienten einsetzt, die ganz naturgemäß auch seine Interessen sind, muss sich vor solchen Vorwürfen fürchten oder sich dadurch sein Handeln von Leuten bestimmen lassen, die selbst im Glashaus sitzen. Unterschriftenaktionen alleine bringen nicht viel. Das hat die Vergangenheit gezeigt. Sie sind schnell vergessen. Gefragt sind Aktionen, deren Wirksamkeit sich von den Politikern nicht vorhersagen lässt. Die Unberechenbarkeit eines Berufsstandes und das der Wähler. Wenn unser Stand jetzt mit einer Stimme sprechen soll, dann muss die Basis ihm aber erst einmal gewaltig die Stimmbänder ölen. Flüstern und Absprachen unter der Hand darf es nicht länger geben. Totale Offenheit entwaffnet auch unsere journalistischen Gegner, da sie keinen Raum für Spekulationen lässt. Bekennen wir uns laut zu unseren fachlichen und wirtschaftlichen Interessen. Natürlich haben wir auch die. Treten Sie der Initiative – weder Partei, noch Verein – gegen die Enteignung von Volksgesundheit und für den Erhalt der traditionsreichen Apotheke in Deutschland formlos bei. Das Anziehen des abgebildeten T-Shirts reicht z.B. 765 Jahre Apothekerberuf sind noch lange nicht genug! Wichtig ist die Außenwirkung. Laden Sie sich im Internet unter www.deapo.de/klammersack das Plakat „Wir lassen uns von diesen Damen nicht mit dem Klammersack pudern!“ herunter und benutzen Sie es auch als Vorlage für den Druck von T-Shirts. Apotheker müssen nicht auf die Straße gehen, um auf die Probleme aufmerksam zu machen. Statten Sie Ihr Personal mit diesen T-Shirts aus. Das einheitliche Erscheinungsbild erzeugt bei Apothekenkunden Fragen ohne Ende und bei den Politikern die Irritation, der dann vielleicht einmal das Denken folgt. Es ist erst der Anfang. Mehr wird nicht verraten! Lassen Sie sich von niemanden erzählen, dass dies schlimme Folgen haben kann, weil es u.a. die Gesprächsbereitschaft bei Politikern empfindlich stört oder uns ins Abseits rückt. Blicken Sie einmal zurück und dann wieder nach vorne. Kann es noch schlimmer kommen? Können wir überhaupt etwas verkehrt machen? Bringt uns das Kaffeetrinken mit Politikern und ihre gute Laune irgendwie weiter? Das überlassen wir lieber den Lobbyisten. Wir sind Apotheker. Leider haben sich alle bisherigen Sparmaßnahmen auf das Arzneimittel und Konzepte konzentriert, wie man die Apothekenlandschaft wohl am besten ausdünnen kann. Wir haben also nichts zu verlieren, sondern alles zu gewinnen. Jedenfalls die Bürger und die Mehrheit unseres Berufsstandes, deren Apotheke wirklich Inhaber geführt ist, deren letzter Urlaub vielleicht wie bei mir schon 7 Jahre zurückliegt. Möchte da ein Journalist gerne mit mir tauschen? Nehmen wir uns doch bitte einmal alle bei der Hand, bevor die Politiker uns auch noch die abhacken, weil sie irrtümlich annehmen, dass sie nur zum Geldzählen da ist. Zustimmungsbekundungen und Anregungen bitte an Fax 0203/443631. Anschrift Löwen-Apotheke, Bahnhofstr. 134, 47137 Duisburg. Rudolf Kley zurück |