Wie Sie sehen können, sind wir dabei, die Seite über Rudolf Kley
umzugestalten. Wir nehmen uns dabei die Freiheit, dies mit einfachsten Mitteln
zu tun und auf technische Spielereien zu verzichten. Die Seiten dienen der
Information. Übersichtlichkeit ist unser Ziel, die Navigation soll möglichst
leicht sein. Der Aufbau der Seiten wird deshalb vom Prinzip her ähnlich sein,
auch wenn diese Ähnlichkeit optisch nicht angestrebt wird. Dies wird
übersichtliche Ergänzungen möglich machen. Bei den Seiten, zu denen diese Links
führen, war dies leider nicht der Fall. So lange die neuen Webseiten im Aufbau
sind, bleibt so wenigsten ein Rückgriff auf ihren Inhalt möglich.
|
Was hier steht, stand einmal auf der ersten Seite |
| |
Zu früh gefreut!
"Gesehen habe ich ihn noch nicht, den Film von dem
Graffiti-Star Banksy, der jetzt im Kino angeblich den
Kunstmarkt entlarvt. Wenn ich nach den Kommentaren gehe,
die ich gelesen habe - bisher 2 an der Zahl -. dann
erinnert mich dies doch sehr an meine Aktion
"Luftpumpenfeld" und ich klopfe
mir selbst auf die Schulter: "Alter Junge, Du treibst es
schon seit 25 Jahren mit den Luftpumpen. Trotzdem ist
nichts auf dem Kunstmarkt aktueller!"
Den Namen Banksy habe ich vorher nicht gekannt. Mich
interessieren diese Art Werke nicht. Graffiti an fremden
Häuserwänden ist für mich schwere Sachbeschädigung.
Schließlich vergreife ich mich ja auch nicht am Eigentum
fremder Leute oder der Allgemeinheit. Was anderes ist
das Bemalen oder - viel häufiger - das Beschmieren von
Häusern, von Lärmschutzwänden an Autobahnen usw. nämlich
nicht.
Dann ist mir aber eingefallen: "Wie wenn hinter
diesem Film gar kein Aufklärungsgedanke wie bei mir
steckt, sondern der Film lediglich ein überlanger
Werbefilm für Banksy ist?" Um dies zu beurteilen, muss
ich mir den Film doch mal ansehen. Spätesten dann, wenn
er als DVD in den Handel kommt.
Seit der Loveparade-Katastrophe habe ich den
Luftpumpen abgeschworen. Änderung nicht in Sicht.
Vielleicht drehe ich ja stattdessen dann auch mal einen
Film.
Das hat schließlich Tradition."
Rudolf Kley 23.10.2010
|
|
| |
|
|
| |
|
"Die Luftpumpen des ursprünglichen Feldes sollten
Gelb sein. Um aufzuzeigen, dass es sich bei dem
Gedenkfeld nicht um eine Weiterführung der
ursprünglichen Idee, sondern um etwas ganz Neues
handelt, schlage ich eine andere Farbe vor. Z.B.
Rot. Das würde an die vielen roten Kerzenlichter
erinnern, aber auch an rote Rosen." Rudolf Kley
20.08.2010
|
 |
 |
|
Gedenkgrafik |
100 Kalender 2011 will Rudolf Kley - nummeriert und
signiert - für das "Gedenkmal" stiften und
jeweils eine signierte Gedenkgrafik dazulegen,
unabhängig davon, welcher Entwurf zum Tragen
kommt |
 |
Ebenso stiftet Rudolf Kley dem "Bürgerkreis
Gedenken" auf Wunsch 10 Meter = 10 Bilder seines
Guinnessrekordwerkes "1100 Meter
Stattgeschichte" |
Inzwischen liegt die Antwort des Moderators vor,
der ich entnehmen kann, dass mein Schreiben an die
Mitglieder des "Bürgerkreises Gedenken" zur
Diskussion weitergeleitet wurde. Nachdem ich meine
Briefe jetzt hier schon veröffentlicht hatte, habe
ich einen Augenblick darüber nachgedacht, die Links
zu entfernen. Da es aber im Zusammenhang mit der der
Loveparade-Katastrophe und dem Gedenken an diesen
Vorfall auf größtmögliche Transparenz ankommt, kommt
für mich keine nachträgliche Änderung in Betracht.
Schließlich möchte ich auch viele andere Bürger dazu
anregen, ihre Meinung an den Gedenkkreis zu senden.
kommunikation@stadt-duisburg.de Rudolf
Kley 20.08.2010
Mein Schreiben an den
"Bürgerkreis Gedenken", ins Netz gestellt am
19.08.2010, nachdem mir niemand postwendend
geantwortet hat, dass meinem in diesem Schreiben
geäußerten Wunsch entsprochen wird.
Deshalb jetzt auch dieser Link auf das eigentliche
Schreiben an die Mitglieder dieses Arbeitskreises.
Rudolf Kley, 19.08.2010
Zur Diskussion gestellt
|
Gedenkfeld für die
Toten! Mit dem zeitlichen Abstand zu
der Tragödie Loveparade wird der Fluss der
Trauernden am Ort des Geschehens
erfahrungsgemäß abreißen. Nicht nur deshalb
sollte man sich Gedanken über den Ort eines
Denkmales in der Stadt machen. Ein solches
zentrales, folgenreiches Ereignis verlangt,
nachdem es schon die Herzen der Menschen besetzt
hat, auch nach einem Ort im Herzen der Stadt. Es
sollte auch den Bürgern dieser Stadt Gelegenheit
geben, ihrer eigenen Trauer ein ganz
persönliches Antlitz zu geben.
Üblicherweise werden von der Bevölkerung
Kerzen aufgestellt, die schnell heruntergebrannt
sind. Es ist leicht nachzulesen, wie ich
versucht habe,
von den Teilnehmern der Loveparade
Luftpumpenspenden für ein Kunstprojekt zu
erhalten, an dem ich seit 24 Jahren arbeite.
Wäre es mir gelungen, könnte ich jetzt darüber
nicht froh sein. Mir fehlt heute noch die Kraft,
an diesem Projekt weiterzumachen. Zu nichtig
erscheint mein künstlerisches Anliegen gegenüber
dem Tod dieser jungen Menschen zu sein.
Aber vielleicht liegt ja darin auch eine
Chance. Mahnmal, Gesundheitsmahnmal sollte
dieses Feld schon einmal sein. Der Geist von van
Gogh sollte aus diesem Feld auferstehen. Jetzt
könnte ein solches Feld dazu dienen, dass uns
diese jungen Menschen, deren Leben so grausam
beendet wurde, immer in unserem Geist bleiben,
nicht vergessen werden. Wie eine Kerze kann
jeder Duisburger, jeder der Duisburg besucht,
seine Luftpumpe zu einem Feld der Liebe z.B. auf
dem Rasen vor dem Stadttheater, dazustellen.
Dieses Feld würde wachsen und leben. Es würde
hier in Duisburg vor aller Welt Zeugnis darüber
ablegen, dass die Erinnerung an die Toten
nachhaltig ist und nichts mit der
Schnelllebigkeit, z.B. der Schnelllebigkeit der
Presse gemein hat. Es könnte auch die Form eines
Kreuzes haben.
Viele Luftpumpen zeugen davon, dass jeder,
der eine Luftpumpe dazu gestellt hat, nicht
alleine trauert. Jeder kann auf diese Weise
etwas für seine Trauer tun, ihr eine Form geben,
die von einem Geldschein stark abweicht, der
sonst vielleicht passiv für eine Gedenktafel o.
ä. gespendet würde, die es ja trotzdem geben
könnte. Vielleicht in einer Form, die die neuen
Medien nutzt und uns ein lebendiges Bild der
Toten vermittelt, so dass wir auch die Trauer
der Angehörigen wahrhaftig nachempfinden können.
Sollte an einem solchen Feld Interesse
bestehen, zeige ich gerne ausführlich, wie man
diese Luftpumpe mithilfe eines Plastikbechers
zum Stehen bekommt.
Rudolf Kley
Duisburg, den 4. August 2010
|
|
Ministerpräsidentin Hannelore
Kraft sitzt im gleichen Boot wie OB Sauerland
Im Januar 2010 fordert Hannolore Kraft
unbürokratische Hilfe für die Loveparade "Die
Loveparade ist ein Stück Jugendkultur, die ins
Jahr der Kulturhauptstadt gehört" (xtranews
25-01.2010) Landtagsabgeordneter Sören Link,
SPD: "Ich sage dazu ganz deutlich: Wir können
von mir aus jeden Tag eine Love Parade in
Duisburg machen, solange da keine städtischen
oder Landes- oder sonstigen Steuermittel für
aufgebracht werden. Das ist eine super geile
Party!" ( Xtranews 02.ß3. 2010) "Mehr als
2.000 Polizistinnen und Polizisten, rund 2.000
Sanitäter und Ärzte und über 300 Feuerwehrleute
sind am morgigen Samstag für die Love-Parade in
Duisburg im Einsatz." (Pressemitteilung
Innenministerium). Innenminister Ralf Jäger
brüstet sich noch einen Tag vor der
Loveparadekatastrophe: "Alle sind hoch motiviert
und haben sich professionell vorbereitet".
Jetzt soll eine Kommunikationspanne -mangelhafte
und veraltete Ausrüstung der Polizei - die
Katastrophe ausgelöst haben. Völlig schleierhaft
ist allein aufgrund dieser Zitate, warum die
politische Verantwortung nur Duisburgs OB
Sauerland treffen soll. Rücktrittsforderungen
der SPD scheinen deshalb nur politisch motiviert
zu sein und hetzen die Bürger auf. Der
Stadtverwaltung ist bisher kein Fehler
nachgewiesen worden sondern es spricht viel
dafür dafür, dass das Sicherheitskonzept nicht
eingehalten wurde. Das von der SPD entfachte
Machtgerangel wird den Toten, der Trauer der
Angehörigen und der Bürger der Stadt nicht
gerecht.
Politische Verantwortung kann nur übernehmen,
wer persönlich Fehler gemacht hat oder einer
Verwaltung oder Behörde vorsteht, die sich
nachweislich so verhalten hat. Wer unter anderen
Voraussetzungen den Rücktritt fordert, erfindet
aus niedrigen, politischen Beweggründen eine
solche Verantwortlichkeit zum eigenen Vorteil
oder Nutzen
oder will, wenn er der gleichen Partei wie der
Aufgeforderte angehört, nur Schaden von sich
abwenden oder seiner Partei, weil er z.B.
befürchtet, ansonsten selbst in einen Abwärtssog
hinein gezogen zu werden.
Rücktrittsempfehlungen der Landesregierung
sind mit besonderer Vorsicht zu genießen. Lenken
sie doch von der eigenen Verantwortlichkeit ab
und sollen der SPD in Duisburg Schützenhilfe
leisten, die dem Oberbürgermeister in der
Vergangenheit laut Wahlergebnissen an
Beliebtheit nicht das Wasser reichen konnte.
"Die Bürger Union Duisburg beteiligt sich
nicht an der öffentlichen, menschenunwürdigen
Hetzcampagne gegen Adolf Sauerland. Wir fordern
den Oberbürgermeister auf, nicht zurückzutreten.
Wir werden ein Abwahlverfahren nicht
unterstützen. Vielmehr erwarten wir, dass die
Vorgänge während der Loveparade aufgeklärt und
dem im Rechtsstaat üblichen Verfahren zugeleitet
werden." Die Bürger Union Duisburg verurteilt
die Lynchjustiz der Parteien und Personen, die
den Oberbürgermeister zum Rücktritt treiben
wollen, weil seine Abwahl nach Umfragen doch
sehr unsicher erscheint. Weiter: "Wir wissen
nicht, ob eine gezielte Falschinformation nach
der Katastrophe dazu geführt hat, dass der OB in
ersten Reaktionen auch die Situation fehl
eingeschätzt und damit Sympathien aufs Spiel
gesetzt hat. Wir wissen nur, dass der politische
Gegner von Anfang an versucht, die Situation auf
den Rücken der Toten für sich auszunutzen."
Rudolf Kley
Duisburg, 3. August 2010
|
|
Die Loveparade in Duisburg
hat ein böses Ende genommen.
Wer ist für das Unglück
verantwortlich? Alle, die sich, die Loveparade nach
Duisburg gewünscht haben? Gibt es hier eine
Kollektivschuld? Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Die Presse macht sich für eine Vorverurteilung
stark. Der Oberbürgermeister soll die Verantwortung
übernehmen und gehen.
Ja, wo sind wir denn. Jeder,
der Mitgefühl mit den Toten hat, aber aus ihrem Tod
jetzt – erst recht ohne das Ergebnis der
Untersuchung abzuwarten- politisches Kalkül ziehen
will, vergeht sich an diesen Toten. Das haben diese
Toten und ihre Angehörigen nicht verdient. Nein,
schonungslose Aufklärung ist jetzt angesagt. Wer mit
irgendwelchen Verdächtigungen um sich wirft, sie
möglicherweise zu Tatsachen erklärt oder durch eine
entsprechende Berichterstattung stützt, der sollte
seinen Hut nehmen. Er kommt seiner journalistischen
Sorgfaltspflicht nicht nach und verhetzt das Volk.
Das ist eine Straftat.
Schon zeichnet sich ab, dass es
keine einfache Antwort geben wird. Wäre dieses
Ereignis so vorhersehbar gewesen, wäre es nicht
passiert. Eine solche Großveranstaltung lässt sich
eben ohne „Restrisiko“ nicht durchführen. Die
Veranstalter haben die Konsequenz daraus gezogen und
die Loveparade eingestellt. Nach so vielen Jahren -
im wahrsten Sinne des Wortes - ein trauriges Ende.
Mein Luftpumpenfeld hätte ich
ursprünglich gerne in die Loveparade integriert und
bin heute froh, dass dies nicht geklappt hat. Was
ist ein solches Event wert, wenn Tod oder Leben
dagegen stehen? Soll ich es überhaupt noch
durchführen? Dies schoss mir als erstes durch den
Kopf. Man wird sehen.
Rudolf Kley
Duisburg, den
26. Juli 2010
|
Aus tiefem Mitgefühl und
Betroffenheit heraus ist in Abwandlung meiner
Grafik zur Loveparade diese Grafik entstanden
Wie Schatten |
 |
legen sich Kreuze
auf die Loveparade. Die Loveparade ist
gestorben. Schlimmer wiegt der Verlust so vieler
Menschen |
 |
| Kommentar Ich bin kein Freund
von OB Sauerland und werde dies am Ende auch
glaubhaft begründen. Was ich schreibe würde ich
auch schreiben, wenn der OB eine andere Person
wäre oder einer anderen Partei angehören würde..
Ich finde es unerträglich, wie dieses Thema
in der Presse aufbereitet wird. Es läuft eine
Untersuchung. Selbst wenn der Presse jetzt
einige Dokumente zugespielt werden, können sie
diese Untersuchung nicht ersetzen. Es ist
unredlich, hieraus die Begründung für eine
Hetzjagd gegen den OB abzuleiten, die vermutlich
auch politisch begründet ist, anstelle die
Trauernden zur Ruhe kommen zu lassen. Wenn
weiteres Unglück - z.B. ein Mord geschieht, dann
haben es die für diese Hetzkampagne
verantwortlichen Journalisten zu verantworten.
Warum verurteilen dieselben Journalisten nicht
ihre Informanten, die, wenn ihre
Sicherheitsbedenken so gravierend waren, kein
Rückgrad gezeigt haben. Das Unglück wäre
möglicherweise verhindert worden, wenn sie sich
beizeiten an die Presse gewandt hätten! Es wird
hier ganz offensichtlich mit zweierlei Maß
gemessen. Was die betreffenden Mitarbeiter der
Stadt jetzt möglicherweise zu ihrem Vorteil und
Selbstschutz tun, hat die Katastrophe erst
ermöglicht. Sie tragen moralische
Mitverantwortung aus der sie sich jetzt nicht
mit Hilfe von Journalisten stehlen können, die
das zugespielte Material begierig aufgreifen. Im
Gegensatz zu allen anderen Bürgern, die die
Loveparade befürwortet haben, haben sie gewusst,
worauf sie sich einlassen.
Gleichermaßen informiert waren die
Ministerpräsidentin Hannelore Krafft und der
zuständige Minister Ralf Jäger. Auch sie tragen
für diese Katastrophe die politische
Verantwortung. Seltsamerweise werden hier in der
Presse keine Rücktrittsforderungen laut. Gehören
ja auch beide der SPD an. Ein schönes
politisches Süppchen, was da gekocht wird.
Dieses Machtgerangel ist die Triebfeder der
Kommentare und leider nicht der Sachverhalt. Das
ist wirklich ein journalistisches Armutszeugnis
und wird der Tragik der Ereignisse nicht
gerecht. Was würde die Presse schreiben, wenn
Jürgen C. Brandt OB geworden wäre?
Rudolf Kley
Duisburg, den 28. Juli 2010
Anmerkungen.
Es ist mir schon sehr
aufgestoßen, mit welcher Wollust OB Sauerland
den Bagger gefahren und damit den Startschuss
zum Abriss der Mercatorhalle gegeben hat. Ich
gehörte damals zum Kreis der Freunde für den
Erhalt der Mercatorhalle.

Dann habe ich mir ideelle
Unterstützung für mein Luftpumpenfeld gewünscht.
Ähnlich, wie ich es seinerzeit bei meinem
Guinnessrekordbild gemacht habe, wollte ich alle
Revierbürgermeister und Oberbürgermeister als
Unterstützer mit ihren Pressebüros einbeziehen.
Es war klar, dass ich in diesem Fall mit einem
Presse- und Fototermin in Duisburg anfangen
musste. Es sollte eine bronzenfarbene
Luftpumpenstatue übergeben werden. Der OB, der
den Sachverhalt kannte, hat mich ein Vierteljahr
hingehalten und mich am Ende noch bei einem
persönlichen Gespräch Hoffnung diesbezüglich
gemacht, aber mich bezüglich des Termins auf die
Rückkehr seines Pressesprechers verwiesen, der
gerade in Urlaub war. Der teilte mir dann mit,
dass der OB Angst habe, im Zusammenhang mit
einer Luftpumpe erwähnt zu werden, wo er doch
gerade das schwarze Schaf erhalten habe, Dies
hat mich dazu gebracht, einen kleinen Film
einzustellen.
|
 |
 |
Der
Duisburger Rat sollte komplett zurücktreten und
den Weg für die Neuwahlen der Ratsmitglieder und
des Oberbürgermeisters frei machen.
Die Deutschen sind
Weltmeister in der Erfindung von Kollektivschuld
und nehmen dabei auch Menschen in Verantwortung,
die zu dem veranlassenden Vorfall nichts
beigetragen haben, weil sie z.B. zu diesem
Zeitpunkt noch nicht geboren waren.
Bezüglich der Katastrophe
bei der Loveparade ist es etwas anderes. Da hat
der Rat der Stadt Duisburg samt
Oberbürgermeister der Durchführung der
Veranstaltung zugestimmt. Ohne diese Zustimmung
wäre nichts gelaufen. Wenn also jemand,
unabhängig von der Schuldfrage, die politische
Verantwortung übernehmen sollte, dann doch bitte
alle Entscheidungsträger. Dann könnten die
Ratsmitglieder, die jetzt den Kopf des
Oberbürgermeisters fordern und sein Verhalten
verurteilen, endlich mit guten Beispiel
vorangehen. Und wenn es hier überhaupt nicht um
die Schuldfrage geht, dann sollte man ein
ähnliches Vorgehen auch von der Landesregierung
fordern, die ja ebenfalls für die Loveparade
war, unabhängig davon ob die Mitglieder zu
diesem Zeitpunkt bereits im Amt waren oder
nicht.
Die Konsequenz für
Duisburg: der Duisburger Rat sollte komplett
zurücktreten und den Weg für die Neuwahlen der
Ratsmitglieder und des Oberbürgermeisters frei
machen.
Dann hört in der Presse
auch die Hetze gegen die Oberbürgermeister auf.
Einerseits werden von den Journalisten Emotionen
aus der Bevölkerung aufgegriffen und in Duisburg
so zu einer ganz offensichtlich politischen
Waffe verdichtet, dass ich mich für die
Schreiber schäme, wenn ich die Zeitung
aufschlage. Auch dieses Verhalten wird den Toten
nicht gerecht, die hier Mittel zum Zweck werden.
Hier braucht man über eine Schuldfrage nicht
nachzudenken. Das ist Volksverhetzung, die
leicht zu einem Lynchmord, Sturm des Rathauses
oder ähnlichem führt. Haben wir Deutschen denn
gar nichts aus unserer Vergangenheit gelernt?
Merkwürdig finde ich auch,
dass jetzt Dokumente der Presse zugespielt
werden, die vermutlich die seinerzeitigen
Bedenkenträger von Schuld freiwaschen sollen.
Ja, wenn diese Bedenken so stark waren, warum
hat man sich damit nicht vorher an die Presse
gewandt? Weil man um seinen Job, seine Karriere
oder die Pension gefürchtet hat? Eine
Katastrophe hätte so verhindert werden können!
Wie schwer wiegt denn dies und was kreidet man
dem Oberbürgermeister jetzt an niedrigen
Beweggründen an? Diese Frage wird in der Presse
gar nicht behandelt. Weil der Strom der
Informanten z.B. sonst versiegt? Alleine dieser
Hinweis macht vielleicht deutlich, dass es bei
der Aufarbeitung dieser Katastrophe nicht um
Augenwischerei und politische Steuerung der
Emotionen gehen darf. Die Vernunft sollte vor
den sicher gerechtfertigten Emotionen siegen.
Sonst wird es keine Gerechtigkeit geben. In
Duisburg nicht und nirgendwo.
Rudolf Kley
Duisburg, den 30. Juli
2010
|
|
|
 |
|
"Lena
Grafik" zum Geburtstag
Lena
siegt in Oslo und der Duisburger Apotheker,
Aktionskünstler und Maler Rudolf Kley freut
sich. Hatte er doch zum ersten Mal in seinem
Leben bei einer Fernsehshow zum Hörer gegriffen
und mit seinem Anruf dazu beigetragen, dass Lena
das Finale von „Unser Star für Oslo 2010“
gewann. Ein Grund mehr, um über eine Lena-Grafik
nachzudenken.
Seit
mehreren Jahren verarbeitet Rudolf Kley
Emotionen am PC zu digitalen Collagen. (Rudolf
Kley:"Sie
müssen niemanden gefallen, dafür kann sie sich
jeder kostenlos aus dem Netz herunterladen.") Bei
der Lena-Grafik tat sich zunächst nichts. „Ich
arbeite niemals auf Kommando. Die Lust muss mich
dazu überwältigen.“ Der 63 Jährige praktiziert
dies schon sein Leben lang.
Gerne gibt er seine Einstellung über Aktionen
weiter. Seinen größten Erfolg hatte der malende
Apotheker mit seinem Plädoyer für die Freiheit
der Malerei, der längsten abstrakten Bildfolge.
1985 rutschte er mit ihr wie Boris Becker mit
seinem ersten Wimbledon-Sieg in letzter Minute
in das Guinnessbuch der Rekorde. Bilder dieser
Folge fanden viele prominente Liebhaber und
gelangten in namhafte Sammlungen. Seit fast
einem Vierteljahrhundert will der
Aktionskünstler dazu den Geist von van Gogh aus
einem gelben Luftpumpenfeld auferstehen lassen
und die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst
einführen. Dabei hasst Rudolf Kley jedes „Gekünzelte“:
„Das muss alles von Innen kommen, für einen
selbst bestimmt sein, niemals nur für die
Leute.“
Genau
dies hat der malende Apotheker auch bei seiner
„Lena-Grafik“ berücksichtigt. Erst als der
Medienrummel sich gesetzt hatte, war er
innerlich zur Umsetzung seiner Vorstellungen
bereit. Und ein weiterer Auslöser musste erst
dazu kommen, bis er sich wirklich an den PC
setzte. In der Fachzeitung las er, dass Rolf
Becker, Verleger und Eigentümer des in
Baierbrunn ansässigen Wort & Bild Verlages,
Geburtstag hatte, neunzig Jahre alt geworden
ist. Und er erinnerte sich an die erste
Begegnung mit Rolf Becker auf dem Apothekertag
1978 und der persönlichen Einladung auf die
Konradshöhe, der er bisher leider nicht folgen
konnte.
Fragmente dieser Einladung werden zum
Kernstück, zum Ausgangspunkt der „Lena Grafik“,
die auch die Gesichtszuge von Rolf Becker trägt.
Durch die Verbindung mit Lena datiert sich die
Grafik selbst, zumal sie auch Zitate an die
Fußballweltmeisterschaft enthält. "Glückwunsch"
kann man lesen und versteht diese Grafik dann
auch als Glückwünsche an den Jubilar und an die
Sängerin, die beide für große Erfolge stehen.
Rudolf Kley: „Ja, ich freue mich über diese
Erfolge. Seit 34 Jahren verteile ich die
Apotheken-Umschau. Ich habe mich sehr darüber
gefreut, dass ich dem an Kunst interessierten
Verleger Rolf Becker damals anscheinend mit
meinem Bild eine Freude gemacht habe. Die CDs
von Lena habe ich mir sofort nach Erscheinen
besorgt. Ich hoffe nur, dass die Grafik diese
innere Anteilnahme transportiert und sich viele
diese Grafik herunterladen und ausdrucken. Sie
ist jetzt schon ein Stück Zeitgeschichte -
vielleicht bald auch mehr.“
|
 |
|
Artikel über Rudolf Kley in der
Apotheken-Umschau (Juli 1989) |
|
|
|
|
|
|
|
| |

BÜRGER UNION DUISBURG ist
für Krieger |
| Der Duisburger Redaktionsleiter
beschwert sich darüber, dass
sich die Politik mit ihrer Meinung zu dem geplanten
Möbelzentrum auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände
zurückhält. Postwendend sagt die BÜRGER UNION DUISBURG ihre
Meinung. Jetzt wurde sie endlich teilweise veröffentlicht.
Leider geht die Meldung nicht auf die
Parkplatzsituation ein. Essen, Oberhausen, Mülheim -
in diesen Einkaufszentren kann man billiger und
besser parken. Wäre doch schön, wenn ein Ausgleich
dieses Nachteils Eingang in die Gesamtüberlegungen
fände und in Zukunft von dem Gelände des
Möbelszentrum ein breiter Besucherstrom sich auch in
die Duisburger Innenstadt ergießen könnte. Lesen Sie
bitte hier... |
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
| |
|
| |
|
Die Geschichte
der „Landtagsgrafik“ für Peter Schlieper.
Stundenlang an dem Arbeitstisch im Atelier zu
stehen, ist die eine Sache. Rudolf Kley hat
dies in der Vergangenheit oft genug gemacht,
z.B. als er seine Guinnessrekordfolge zum
Duisburger Stadtjubiläum gemacht hat. Aber man
wird älter, das Malen wird beschwerlicher und
dazu kommt, dass der Computerganz andere
Möglichkeiten bietet, um seiner Kreativität
freien Lauf zu lassen. Rudolf Kley: „Malen
kann ich noch als Rentner, dann muss ich meine
Bilder aber auch verkaufen, weil ich ja keine
Rente bekomme.“ Der Apotheker und
Aktionskünstler, der im nächsten Jahr sein 65.
Lebensjahr erreicht, probt schon lange am PC
den Aufstand für seine Malerei. „Viele
Entwürfe möchte ich gerne in Malerei umsetzen.
Nicht 1 zu 1 umsetzen, aber doch als
Ausgangspunkt für die Malerei nehmen. Alles
andere wäre ja auch langweilig.“ |

 |
| Spannend fand der
Initiator der Kulturwerkstatt Meiderich und des Meidericher
Kunstmarktes seine jüngsten Entwürfe, bei denen er auch Cliparts
eingesetzt hatte. Denn gerne zeigt der Erfinder der „Nameart“ in
seinen Werken Wege auf, die jeder gehen kann, um Spaß an der
Materie zu finden. Die Cliparts erinnerten ihn an eine
Herzensangelegenheit. Als Nokia sich aus Bochum zurückzog, hat
er sich über dieses Vorgehen so geärgert, dass der die
No-Ki-Aa-Bo-Lie-Family als Comicfiguren erfand, die die Welt
retten sollte. „Dabei ist es leider geblieben. Die Arbeit in der
Apotheke, die Oberbürgermeisterkandidatur, meine Bemühungen,
nach einem Vierteljahrhundert den Geist von van Gogh aus meinem
Luftpumpenfeld auferstehen zu lassen, haben mich vor diesem
Vorhaben abgehalten, das dauerhaft an die abscheulichen Vorgänge
in Bochum erinnern sollte. Diese Figuren habe ich jetzt
wenigstens in diese Grafiken eingebaut. Wenn ich für diese
Grafiken Öffentlichkeit erzeugen kann, werden sie auf diese
Weise immer an das Verhalten von Nokia erinnern.“ |
 |
| Ein Blick in die
Zeitung, die voll von Berichten zur der Landtagswahl in NRW ist,
hat Rudolf Kley auf die Idee gebracht, darüber auch seine
Botschaft transportieren zu wollen. Ausgangspunkt sollten die
Duisburger Landtagskandidaten sein. Als erstes entstand die CDU
Grafik mit dem Spitzenkandidaten Thomas Malberg. Peter Schlieper
fällt nicht nur als Einzelkandidat und Rollstuhlfahrer für die
Landtagswahl aus dem Rahmen und verdient deshalb mit seiner
Grafik eine Sonderstellung. |
 |
| Rückblende. 1990
dreht die Redaktion von „Allerhand“ für die ARD einen Beitrag
über Rudolf Kleys Luftpumpenfeld u.a. in Duisburg-Stadtmitte.
Für einen kurzen Augenblick erscheint Peter Schlieper im Bild,
der sich 10 Jahre später vehement für den Erhalt der
Mercatorhalle einsetzt und Rudolf Kley um Unterstützung bittet.
Ein Kreuzzug mit Luftpumpen für den Erhalt der Mercatorhalle
wird geplant. Die Luftpumpen auf dem rollenden Untersatz kommen
vor dem Lifesaver in der Innenstadt zum Stehen. Das
nebenstehende Bild zeugt davon. Der Abriss der Mercatorhalle
kann nicht verhindert werden. Karstadt muss bald dem Forum
weichen. Zur Einweihung des Forums gibt Rudolf Kley eine Grafik
heraus. |


Video hier!
 |
| Auf der Basis dieser
Forum-Grafik hat Rudolf Kley seine Grafik für Peter Schlieper
gestaltet. Er hofft, dass sie ihm bei der Landtagswahl Glück und
auch etwas Öffentlichkeit bringt. Als Einzelkämpfer ist es
schwer, gegen den großen Parteiapparat der Konkurrenten
anzutreten. Da helfen nur Ideen. Die Grafik kann sich jeder frei
aus dem Internet herunterladen. Und sie wird zur Rarität, wenn
sie nicht nur die Unterschrift des Künstlers, sondern auch den
Namenszug des Kandidaten trägt. |
 |
|
|

Hier das Lied (Auf das Feld klicken!) |
Weihnachtszeit. Wenn andere untr dem Tannenbaum
"Ihr Kinderlein kommet..." singen, wird Rudolf Kley ganz
warm ums Herz und er denkt an seine Luftpumpen. Also hat
er kurzerhand den Text umgedichtet und singt hier
selbst. Vielleicht erbarmt sich ja jemand, und vertont
den Text besser.
Hier der Text:
Ihr Luftpumpen kommet, oh kommt doch zu hauf, nach
Duisburg herkommet und stellt Euch hier auf
und fühlt Euch verbunden und weckt Eure Kraft, macht
Gelb zu der Farbe, die Einigkeit schafft!
Ein Feld voller Pumpen, so gelb wie die Macht auf dem
Weizenfeldbild vor tiefblauer Nacht,
das Vincent van Gogh schuf, kurz vor dem Tode, erwacht
jetzt und wird untrüglich zur Mode
Vereint durch die Farbe, verbunden im Geist Gestalten
Menschen neu, was hier Zukunft heißt
Der Geist von van Gogh nun reckt sich gen Himmel,
getragen von gelben Luftpumpenengel
der Glanz der Flügel reflektiert dies Gebiet der
Leuchtturm der Künste Aufmerksamkeit zieht.
Die Welt schaut ab jetzt auf diese Region, noch Enkel
erzählen Geschichten davon.
Ihr Luftpumpen kommet, oh kommt doch zu hauf nach
Duisburg herkommet und stellt Euch hier auf
und fühlt Euch verbunden und weckt Eure Kraft, macht
Gelb zu der Farbe, die Einigkeit schafft. |
| |
Aber Hallo, da
gibt es ein Lied aus dem Bauch und aus dem Herzen
des Ruhrgebiets und es wird einfach nicht im Radio
gespielt. Dabei kann man es gut mitsingen
Bis auf den einen Patzer beim
Einsatz hat es bei mir auf Anhieb geklappt und ich
habe es so hier hereingestellt, weil es doch für
manche nichts Schöneres gibt, als sich über Fehler
der Mitmenschen zu freuen. Sei es drum,
dann haben sie sich dieses Lied wenigstens einmal
angehört. Bis zum nächsten Lied, Ihr Rudolf Kley |
| |
Und noch ein Gerücht!
Bekanntlich soll das Museum Küppersmühle im
Duisburger Innenhafen um 2000 Quadratmeter
Ausstellungsfläche erweitert werden. Architektonisch
soll es ein "Hammer" werden, das neue Wahrzeichen
für Duisburg. Aber es kommt noch schöner. Angeblich
soll in den neuen Räumen das Guinnessrekordwerk
"1100 Meter Stattgeschichte", die längste abstrakte
Bildfolge, ausgestellt werden. Als Dauerausstellung.
Dazu Rudolf Kley: "Ich glaube nur Gerüchten, die ich
selbst in die Welt gesetzt habe." |
|
 |
Nach der "Spalttablette Steinmeier" jetzt
die Grafik "Thomapyrin", angeregt von der Grafik "Kopfschmerzen"
von Gustavo in einer Thomae Kundenzeitschrift. Am Anfang stand
im Sinne der von Rudolf Kley erfundenen und praktizierten
NAMEART das Wort "Thomapyrin". Am Ende sollte der Schmerz
herauskommen, gegen den diese Tablette wirkt. Dies ist nach
Ansicht des Künstlers und verschiedener Betrachter
gelungen. Andere erkennen nur das blanke Chaos. Für Rudolf Kley
ist die Grafik eine Weiterentwicklung seiner Malerei von 1985
 |
|
 |
Suchen Sie noch ein originelles Geschenk? Darf
es ein echter "Kley" sein?
 |
|
 |
Ein Peptid ist ein Peptid,
Mehr
weiß ich nicht. Doch in der Magensäure, geschieht das
Ungeheure! Hörner wachsen dem Peptid und es springt wie aus
der Düse, in die alte Thymusdrüse. Kurbelt angeblich an das
Immunsystem, schreibt dies ins Gebetsbuch von dem, der es
dann verkaufen soll. Ist das nicht toll?
Der Goldesel schreit ab jetzt „Peptid“!
Das mach ich nicht mit.
Rudolf Kley 17.02.10
 |
|
 |
|
|
 |
|
 |
 |
 |
|
Hier diente das Bild
"Liebende" von Rudolf Kley (ca 1980) als
Ausgangspunkt des Entwurfes. Der Entwurf ist
klarer aber auch nichts sagender |
 |
|
|
|
Belohnung für
Partylifter!
Die Loveparade in
Duisburg ist auf die Unterstützung aus der Bevölkerung
angewiesen. Der Stadt entstehen durch diese
Veranstaltung Kosten, die sie nicht so ohne weiteres
schultern kann. Uwe Gerste, Geschäftsführer der
Duisburg Marketing Gesellschaft, wirbt mit einem flotten
Spruch für die Parade
„Lift Up – Werd` Partylifter für den Rave“
Rudolf Kley
begrüßt diese Aktion." Hoffentlich gibt es ganz viele Partylifter! Leider gibt es ja keine
Spendenbescheinigungen. Das wäre vielleicht auch ein
bisschen viel verlangt. Schließlich hilft schon jeder
Euro. Motto: "Kleinvieh macht auch Loveparade!"" Deshalb
hat Rudolf Kley eine besondere "Spendenbescheinigung ins
Netzt gestellt. Eine Grafik -siehe oben, Titel "LOVE-DU-Parade"-, die sich jeder
herunterladen kann.
Bei Vorlage eines
Einzahlungsbeleges signiert Rudolf Kley diese Grafik
gerne. Auf dieser Grafik beruht auch der Entwurf für
einen Aufkleber. Er ist für Geschäftsleute gedacht, die
100 Euro und mehr spenden. Darüber hinaus eignet er sich
der Entwurf auch als Zierde von T-shirts und
Tragetaschen.

Ausgangspunkt für die Grafik
"LOVE-DU-Parade" waren Fotos vergangener Loveparaden und der Schriftzug LOVE-DU-Parade.
Vorweggenommen wird auch ein Ereignis,dass der Apotheker, Maler und Aktionskünstler dieses
Jahr unbedingt über die Bühne bringen will. Der Geist von Vincent
van Gogh soll aus einem gelben Luftpumpenfeld
auferstehen. Links oben sieht man diese Aktion auf der
Grafik angedeutet. Der "Lifesaver" weist auf Duisburg
hin. Van Gogh schwebt in einem
Flaschenkasten über dem angedeutet Luftpumpenfeld und
der Loveparade. (Der Flaschenkasten ist nicht zufällig
ausgewählt.) Wer zu seinem Euro auch noch eine Luftpumpe
locker machen kann, ist herzlich auch zu dieser Aktion
eingeladen. Mehr Infos unter
www.deapo.de bzw. www.luftpumpenfeld.de
. Die Luftpumpen können in der Löwen-Apotheke,
Bahnhofstr. 134, 47137 Duisburg abgegeben werden. |
|
|
Die Drei von der
„Spaltstelle“ und ein Joker?
Da klingelt es vielleicht bei den
älteren Mitbürgern. Muss es nicht heißen: „Die Drei von
der Tankstelle?“ Das war doch dieser Film mit Heinz
Rühmann, Willy Fritsch und, und, und. – Ganz sicher ein
Fall für „Ja, aber“!
„Spaltstelle“ ist auch richtig!
Für den Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler
Rudolf Kley geht nämlich im Augenblick ein ganz toller
„Film“ in der öffentlichen Meinungsmache ab, den man
kaum noch überbieten kann.
Erst hetzt Walter Steinmeier die
Krankenkassen auf, gegen einen Schiedsspruch zu klagen,
bei dem ein unabhängiges Gremium festgestellt hatte,
dass der hohe Zwangsrabatt der Krankenkassen nicht
gerechtfertigt ist. Der war zuletzt am 1. April 2007 um
10 % erhöht worden, obwohl die Apotheker zuvor auf den
ihnen zustehenden Betrag von 500 Millionen Euro
verzichtet hatten. (Die Krankenkassen hatten eine
Klausel bei der Umstellung auf die packungsbezogene
Vergütung 2005 durchgesetzt, die sie vor
Mehrverordnungen schützen sollte. Da aber weniger
Packungen verordnet wurden, entstand den Apotheken ein
Verlust von 500 Millionen Euro, der nach den Buchstaben
des Gesetzes hätte ausgeglichen werden müssen.)
Wie man sieht, wird eine solches
Entgegenkommen nicht honoriert. Karl Lauterbach, SPD,
und Gerd Glaeske, Gesundheitökonom, sehen dagegen
Milliarden € Einsparpotentiale bei den Apotheken, mit
denen angeblich sogar die Zusatzbeiträge der
Krankenkassen verhindert werden könnten.
Also hat Rudolf Kley, als
Exkanzlerkandidat Steinmeier aus dem Vollen schöpfte,
nämlich einfach einen um vielen Millionen schwereren
Millionenvorteil für die Apotheker erfand, um sie zu
diskreditieren, schon eine Grafik „Spalttablette
Steinmeier“ ins Netz gestellt. Seine Interpretation der
Grafik: "Es wird leider bei der Bearbeitung der Probleme
im Gesundheitswesen viel Hirn freigesetzt. Hirn, das
anscheinend zur Lösung der anstehenden Fragen nicht gebraucht wird. Da reichen
offensichtlich frisierte Milchmädchenrechnungen, die die
Stimmung anheizen sollen, vollkommen aus.“
Nachdem die Professoren Lauterbach
und Glaeske in die gleiche Kerbe "hacken" wie Walter
Steinmeier, hat der
Apotheker auch sie als Tablette mit Spalt porträtiert.
Da Rudolf Kley immer noch die Hoffnung hat, dass
Gesundheitsminister Philipp Rösler aufgrund seiner Ausbildung
sachgerechte Lösungen anstrebt, hat der
„Gesundheitskünstler“ ihn als Joker dazugestellt. Die
Grafiken kann man sich unter
www.deapo.de ansehen und bei Gefallen herunterladen.
Rudolf Kley signiert alle Grafiken, die ihm vorgelegt
werden.
Übrigens konnten die Patienten
2003 schon als Vorgriff auf die Folgen der
Gesundheitsreform ihren Löffel bei Rudolf Kley abgeben.
Das Medien - Echo war bundesweit. Rudolf Kley bekam
sogar silberne Kaffeelöffel zugeschickt: „Man kann eben
nichts mitnehmen!“
|
|
 |
„Hände weg von der
Hundesteuer!“ "Hände weg von
der Hundesteuer!" fordert Hundebesitzer Rudolf Kley,
Bezirksvertreter der Bürger Union für Meiderich/Beeck
und 1991 Initiator der Interessengemeinschaft Duisburger
Hundesteuerzahler eV., die dann 1992 gegründet wurde.
(1000 Mitglieder bei der Gründung) Die Stadt Duisburg
will eine Erhöhung der Hundesteuer beschließen lassen.
In anderen Städten sieht es ähnlich aus.
Rudolf Kley: „Hundehaltung hat immer auch
soziale und therapeutische Komponenten! Damit hat sich die
Interessengemeinschaft seinerzeit ausführlich
auseinandergesetzt und bundesweit über Zeitungsartikel,
Rundfunk- und Fernsehbeiträge auf die Situation der
Hunderhalter und ihrer Hunde nicht nur in Duisburg
aufmerksam gemacht.“
Und weiter: „Eine Erhöhung der
Hundesteuer trifft insbesondere wieder die Schwachen in
unserer Gesellschaft und ist unsozial. Weil Du arm bist,
darfst Du Dir keinen Hund halten? Oder wenn Du schon einen
Hund hast, musst Du entweder am Hundefutter sparen oder ihn
einschläfern lassen!“ formuliert Rudolf Kley etwas
überspitzt und schlägt vor: „Wenn überhaupt eine Erhöhung,
dann sollte sie einkommensabhängig sein. Allerdings zweifel
ich daran, dass sich dies praktisch durchführen lässt.“
Sollten die Zeichen allerdings auf Sturm stehen, dann ist
Rudolf Kley gerne bereit, das zu vollenden, was er 1994
begonnen hat. Damals hatte seine Absicht, alle Hunde per
„persönlicher“ Urkunde zu Kunstwerken zu erklären,
bundesweit schmunzeln und auch Spekulationen- „Sind die
Hundehaufen dann ebenfalls Kunstwerke?“- ausgelöst und ihm
sogar den Stern der Woche von Stern-TV eingebracht.
Wichtiger aber: „Kunstwerke sind hundesteuerfrei. Da kann
man auch keine Steuer mehr für Hunde erhöhen.“ Der Beweis?
Rudolf Kley meldete den abgebildeten "Kunsthund" bei der
Stadt Duisburg an. Die wollte für dieses Kunstwerk keine
Hndesteuer erheben.
Der Apotheker, Maler (Guinnessrekord 1985 für die längste
abstrakte Bildfolge) und Aktionskünstler sammelt seit 24
Jahren Luftpumpen, um den Geist von Vincent van Gogh aus
einem gelben Luftpumpenfeld auferstehen zu lassen. Dies soll
sein Beitrag zur Kulturhauptstadt Ruhr.2010 sein. Da
Duisburg der Hafen der Kulturhaupstadt sein will, kann
Rudolf Kley sich gut vorstellen, die Urkunden im Innenhafen
auszugeben- Zu diesem Zweck können sich alle Hundehalter
versammeln. Allerdings ohne Hund, dafür aber mit einem
besonderem Erkennungszeichen. Natürlich eine Luftpumpe,
möglichst noch gelb gestrichen! „Bei geschätzten 20 000
Hundehaltern in Duisburg ergibt dies auch schon ein Feld,
wenn die Pumpen mit ausgestrektem Arm hochgehalten werden.
Natürlich sind auch Hundehalter aus anderen Städten herzlich
willkommen.“ Einerseits hofft der Hundefreund Kley, dass
eine solche Kunst-Demonstration nicht erforderlich ist,
andererseits fände sie sicher mehr öffentliche
Aufmerksamkeit, als der geplante Erweiterungsbau der
Küppersmühle am gleichen Ort. |
|
|
 |
Landschaftspark
inspirierte zur inoffiziellen Eröffnung des
Kulturhauptstadtjahres in Duisburg - Meiderich am Samstag, den
09.01.2010
Ralf Winkels und Günter Zieling
haben ein sehr lesenswertes Buch über den
Landschaftspark Duisburg –Nord „Vom Eisenkochtopf zum
Erlebnispark“ geschrieben, das mit starken Bildern
überzeugt.
Dieses Buch hat dem Meidericher
Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley nicht
nur Bildideen für Collagen geliefert sondern auch eine
neue Idee, wie er sein Luftpumpenprojekt abschließen
könnte. Bekanntlich will der auf pharmazeutischen
Pfaden wandelnde Beuysverschnitt und Weltverbesserer aus
Meiderich den Geist von van Gogh aus einem Feld gelber
Luftpumpen auferstehen lassen. (s.a.
www.luftpumpenfeld.de )
An diesem Luftpumpenfeld arbeitet
Rudolf Kley schon seit 24 Jahren. Der bundesweit
bekannte „Apothekenpicasso und Pinselbeschwörer“, der
mit der längsten abstrakten Bildfolge „1100 Meter
Stattgeschichte“ Eingang ins Guinnessbuch der Rekorde
fand, will die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst
einführen. Der Geist von van Gogh soll im übertragenen
Sinn auferstehen. Als Qualitätsmaßstab zählt für den „Bilderflüsterer“
nur die Authentizität, die nach seiner Ansicht Vincent
van Gogh bzw. seine Legende perfekt verkörpert. Der
Apotheker erprobt das Verständnis für Kunst an
Luftpumpen weil er damit einen Kunstsachverständigen
widerlegen will. Der hatte in seinem Buch behauptet,
dass niemand auf diese Idee käme.
Ein ersten Gespräch mit Ralf
Winkels, der die alleinige Verantwortung und Leitung
über das Parkmanagement des Landschaftparks hat, fand am
Mittwoch statt. Eine Entscheidung, ob diese Aktion so
durchgeführt werden kann oder nicht, ist nicht gefallen.
Unabhängig davon stellt Rudolf
Kley die erste Collage auf seine Homepage
www.deapo.de und eröffnet für sich und alle anderen,
denen diese Grafik gefällt, das Kulturhauptstadtjahr in
Meiderich. Die Grafik findet man hier: www.deapo.de. Wer
eine Signatur oder einen größeren Ausdruck wünscht, kann
sich Unterschrift und die erforderliche größere Datei
bei Rudolf Kley in Meiderich kostenlos abholen. Das
Kulturhauptstadtjahr ist damit für Rudolf Kley in
Duisburg Meiderich eröffnet, ganz unabhängig von dem
Wetter. Rudolf Kley: „Im Internet herrschen immer
Sonnenschein und Zimmertemperatur auf Tastendruck und
den Sitzplatz muss man auch nicht erst vom Schnee
befreien.“ Der Apotheker rät, den Ton nicht
abzuschalten: „Während in Essen die Hymne von Herbert
Grönemeyer noch erst erklingen muss, befindet sich unser
Kulturhauptstadtlied
„Liebe, liebe Lin, wo gehst Du
hin?“ bereits seit 2 Jahren im Netz!“
|
|
|

Bildtitel: "Spalttablette
Steinmeier" |
Spruch des
Jahres 2009
Trau
keinem Stein, den ein Meier wirft!
Frank-Walter Steinmeier
(SPD) hat die von einer unabhängigen Schiedsstelle
für das Jahr 2009 festgesetzte erstmalige Kürzung des
Apothekenabschlages – eine Art „Zwangsrabatt“ – sehr
heftig kritisiert.
Dieser Apothekenabschlag wurde
mit der packungsbezogenen, preisunabhängigen
Fixvergütung 2005 eingeführt. Damals wurde auch
geregelt, dass Vergütungen der Apotheken, die sich aus
einer abweichenden Zahl der Packungen ergeben
ausgeglichen werden müssen. Durch Reduzierung der
Packungszahl entstand seinerzeit den Apotheken ein
Verlust von 500 Millionen Euro, der natürlich nicht
ausgeglichen wurde. Stattdessen wurde der
Apothekenabschlag ab 1. April 2007 um über 10% erhöht.
Bei anderen Leistungserbringern
im Gesundheitswesen sind jährliche
Anpassungsregelungen vorgeschrieben. Ab dem 1. Januar
2009 gilt dies auch für Apotheken. Dabei werden auch
gestiegene Personal und Sachkosten berücksichtigt, so
wie es Krankenkassen in der Vergangenheit z.B. auch
durch die Erhöhung der Versichertenbeiträge getan
haben. Es geht also keinesfalls um das Verteilen
irgendwelcher Geschenke oder um einen Bonus, wie es
Frank-Walter Steinmeier populistisch umschreibt.
Der Duisburger Apotheker, Maler
und Aktionskünstler Rudolf Kley hat vor nicht allzu
langer Zeit Patientenlöffel gesammelt und bundesweit
auf die negativen Folgen der Gesundheitsreformen für
die Patienten aufmerksam gemacht. Jetzt will er als
Künstler verhindern, dass durch solche
„Volksverhetzung“ die Arzneiversorgung in irgendeiner
Form Schaden nimmt.
Bei den „hirnrissigen“
Argumenten des Oppositionsführers bekommt Rudolf Kley
ganz heftige Kopfschmerzen, zumal anscheinend
Frank-Walter Steinmeier mit einer gewissen Wollust
Hotelbesitzer und Apothekenleiter in ein Bett steckt.
Rudolf Kley hat deshalb den
„Kanzlerkandidaten ade“ auf einer Grafik als besondere
„Spalttablette“ dargestellt. Der Spalt ist da, wo sich
normalerweise der Kopf das Denken erlaubt. Auf der
Grafik bekommt das Gehirn quasi Flügel. „Das ist
Homöopathie!“ sagt der Apotheker, „Je weniger drin
ist, je verdünnter es ist, um so stärker ist doch
angeblich die Wirkung. Allerdings kommt bei mir
zuhause keine Homöopathie auf den Tisch!“ Die Grafik
kann man sich unter
www.deapo.de kostenlos herunterladen.
Die Anpassung des
„Apothekenzwangsrabattes“ an die Krankenkassen ist
längst überfällig und eine Absenkung der
Mehrwertsteuer auf Arzneimittel erst recht. Wie viel
Mehrarbeit in den Apotheken aufgrund der
Rabattverträge der Krankenkassen mit
Arzneimittelherstellern angefallen ist, weiß
anscheinend jeder Patient besser als der Exminister.
Vielleicht weil er privatversichert ist?
Walter Steinmeier hat den nach
dem Schiedsspruch zu zahlenden Betrag wohl bewusst zu
hoch angesetzt hat, wie der Deutsche Apothekerverein
in einer Erklärung richtig stellt: „...das macht netto
rund 250 Millionen Euro aus. Steinmeier schafft es mit
seiner Rechnung auf sagenhafte 850 Millionen Euro“.
Rudolf Kley ist gerne bereit, den angeblichen
Mehrbetrag in eine Protestaktion der „Initiative gegen
die Enteignung von Volksgesundheit“ gegen die hohe
Mehrwertsteuer auf Arzneimittel zu stecken. Da geht es
dann jährlich um bis zu 3 Milliarden Euro, wenn der
Satz auf den verminderten Steuersatz abgesenkt wird.
Das kommt dann allen Patienten und Verbrauchern
zugute.
|
|
 |
Herbert
Grönemeyer hat eine Hymne für das Ruhrgebiet
komponiert. Doch das Ruhrgebiet hat schon ein
"Hauptstadtlied"!
Mag ja sein, dass das Ruhrgebiet
- RUHR.2010 -
eine Hymne braucht und so ein berühmter Mann wie
Herbert Grönemeyer das richtige Aushängeschild ist.
Aber ein "Hauptstadtlied" hat das Ruhrgebiet seit
2008, uraufgeführt ín den Gruga-Messehallen auf der "Fahrad
2008". Leider wurde es bisher von den
Radiosendern noch nicht gespielt. Jetzt ist die Zeit
reif für dieses Lied "Liebe, liebe Lin!", denn das
Kulturhauptstadtjahr nähert sich mit Riesenschritten.
Dieses Lied verdeutlicht, was
vielleicht im Ruhrgebiet anders ist. Hier kann die
"Plattenküche" das Wohnzimmer sein. So eine Kultur -
ohne Auftrag - kommt von Herzen, da ist kein geplanter
Showeffekt dabei. Gerade das macht sie
unverwechselbar. Dieses Lied kann man sich schon heute
unter
www.deapo.de
anhören. Vielleicht ermutigt dieses Lied andere "Ruhrgebietler",
ebenfalls ein Lied zu schreiben und zu komponieren.
(Dieses Bild
dürfenSie kostenlos veröffentlichen,
den Text finden Sie hier)
Warum gab es denn zu diesem
Thema keinen Wettbewerb? In anderen Bereichen mussten
sich künstlerische Projekte auch einer Jury stellen.
Inwieweit gehen so Identität und Authentizität dieser
Region verloren? Alles nur Show und abgekartetes
Spiel?
Die Frage nach der
Authentizität stellt sich bei Lou Portuondo, die
"Liebe, liebe Lin" komponiert und gesungen hat, nicht.
Das ist das Ruhrgebiet, was sie sangeskräftig im Sound
des pulsierenden Herzens dieser Metropole vorstellt. "Lin"
ist Hoffnungsträger für das Ruhrgebiet. Ein Lied, das
sicher große Chancen hat, in der Hitparade der Herzen
der Menschen aufzutauchen, die hier leben und wohnen.
Ein Lied mit großem Wiedererkennungseffekt, wenn man
es nur endlich mal über den Äther herauslässt. Aber da
sind es eben wieder diese merkantilen Gründe. Die
Kunden zahlen viel Geld für die Werbespots im Radio
und man will bei den Sendern kein Risiko eingehen. Bei
den Hits schaltet niemand ab. Aber was waren Hits
denn, bevor sie das erste Mal gespielt wurden?
|
|
| Duisburg, 03.10.2009
LOVEPARADE 2010:
Die Luftpumpe als Symbol der Liebe und der kreativen
Fruchtbarkeit.
Die Kulturhaupstadt ganz im Zeichen der Luftpumpe.
Die Loveparade polarisiert und
stellt die Toleranz auf die Probe. Schließlich wird sie
von Müllbergen begleitet und auch der „musikalische Lärm“
ist nicht jedermanns Sache. Ganz abgesehen von dem
Lebensentwurf, den manche Teilnehmern oft mit nackter Haut
vortragen. Dazu der offensichtliche Verzehr an Alkohol und
Drogen.
Eines aber tut
die Loveparade unbestritten: Die Loveparade bewegt
Millionen. Duisburg hat mit der Ausrichtung der Loveparade
2010 die einmalige Chance, sich weltweit live zu
präsentieren. Wer in Australien, Südamerika oder Afrika
kennt schon Duisburg?
Szenenwechsel.
In Duisburg bastelt der Meidericher Apotheker, Maler und
Aktionskünstler Rudolf Kley seit über 22 Jahren an einem
Luftpumpenfeld herum, einem Feld, das am Ende aus 30 000
gelben Luftpumpen bestehen soll. Es mangelt ihm aber noch
an vielen Luftpumpen. Wo das Feld am Ende stehen soll,
steht auch noch nicht fest. Klar ist lediglich der
Ausgangspunkt. So kam Rudolf Kley zur Luftpumpe. Ein
Kunstdidaktiker hatte verkündet, dass niemand auf die Idee
käme, am Beispiel einer Luftpumpe Kunst zu erproben. Das
will der Apotheker immer noch widerlegen. Zu dem
Luftpumpenfeld hat ihn das Weizenfeld von Vincent van Gogh
inspiriert, angeblich sein letztes Bild. Viele Aktionen
gibt es inzwischen um dieses Feld herum. Alle dienten dem
Zweck, an die notwendige Anzahl Luftpumpen zu kommen. Der
Endspurt – das Feld soll im Kulturhauptstadtjahr stehen
-hat sich durch den zeitlichen Aufwand für seine
Oberbürgermeisterkandidatur
verzögert. Gut so, denkt der Apotheker jetzt, nach dem
neusten Stand der Vorbereitungen für die Loveparade. 1981
hat Rudolf Kley mit seiner Aktion „Kunst ist Kohl“ 1981
den Rahmen seiner Kunst abgesteckt hat. Seit 1986, einem
Jahr nach dem er mit seiner längsten abstrakten Bildfolge
einen Guinnessrekord aufgestellt hatte und mit Bildern
dieser Folge auch in öffentliche Sammlungen gelangte, will
er, die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst
einführen. Er will darauf hinweisen, dass es nicht einen
einzigen Qualitätsmaßstab für Kunst gibt. „Vielleicht
macht dies ja die Loveparade in Duisburg möglich!“ hofft
er. Wenn viele Besucher aus Lust und Tollerei eine gelb
gestrichene Luftpumpe mitbringen, und Teil einer
besonderen „Luftpumpenparade“ werden, wird das
Luftpumpenfeld die gewünschten Ausmaße erreichen und der
Geist von van Gogh endlich auferstehen, da ist sich Kley
ganz sicher. „Dann fliegt der Korken aus der Flasche, die
diesen Geist gefangen hält und Authentizität steigt zum
Himmel auf. Diese beschriebene Authentizität bei Vincent
van Gogh hat mich immer beflügelt, auch wenn ein Teil von
ihr vielleicht nur Dichtung ist!“
|
|
„Ich werde dieses Medizinprodukt
niemals verkaufen!“
|
|
Es klingt wie ein Krimi. Pharma
Industrie verhindert, dass ein wirksames Mittel gegen
Neurodermitis auf den Markt kommt und Millionen
Menschen allein in Deutschland Linderung verschafft.
Für den Duisburger Apotheker
Rudolf Kley mutet es dagegen wie ein Krimi an, wie
hier die Arzneimittelzulassung unterlaufen wird
und ein angeblich wirksames Arzneimittel – so wird es
jedenfalls in dem Fernsehbericht „Heilung unerwünscht“
und
Presseberichten
(2) dargestellt - lediglich als
Medizinprodukt jetzt den Herstellern und „Erfindern“
viel Geld einbringen soll, die in dem
Film als Opfer
der Pharma-Industrie dargestellt werden. Ein Werbefilm
par excellence zum richtigen Zeitpunkt. Allerdings
soll ja gerade die Arzneimittelzulassung eine
Risikoabschätzung anhand von Fakten erlauben.
Vermutungen reichen hier nicht aus. Lange und
großflächige Anwendung bringen ihre eigene Problematik
mit, weiß der Apotheker. Medizinprodukte erreichen
ihre bestimmungsgemäße Hauptwirkung im oder am
menschlichen Körper nicht durch pharmakologische oder
immunologische wirksame Zusätze und beeinflussen auch
nicht den Stoffwechsel. Wie also soll dieses
Medizinprodukt wirken?
In dem Film ging es nicht um den
Wirkungsmechanismus. Es wurde der Anschein erweckt,
als ob diese Salbe ein wirksames Arzneimittel sei.
Schließlich wandte man sich auch an
Arzneimittelhersteller und nicht an die Produzenten
von Kosmetika. Immer wieder ging es um viel Geld. Der
Wert des "Patentes" - was genau schützenswert ist
wurde nicht gesagt -wurde mit einem dreistelligen
Millionenbetrag angegeben und die Not der Patienten und ihr
hartes Schicksal diente dazu, dies zu untermauern.
„Eine scheußliche Kulisse in einem absurdem Theater“
findet der Apotheker. Im Fernsehbeitrag kommt ein
Professor zu Wort, der die Salbe ursprünglich als
„Hühnerkacke“ abgetan hat. Seine Meinung hat er nach
einer Studie an einer Handvoll Patienten -48 Patienten
sind für 10 Prozent der Bevölkerung sicher nicht
repräsentativ – geändert. Die Studie lief acht Wochen.
Noch im Film sagt der Professor, dass diese Studie
nicht doppelblind durchgeführt werden konnte. In der
2004 veröffentlichen Studie steht das Gegenteil.
„The Study was conduced as a
multicentre ( Bochum and Potsdam, Germany),placebo-controlled,
double-blind, prospective, randomized phase III
clinical trial with intraindividual left/right
compartson” . Was also ist Richtig? Wie
verträglich ist die Salbe bei jahrelanger Anwendung
und wenn man sie in dieser Zeit großflächig aufträgt?
Richtig ist: Es geht um eine
riesige Zielgruppe. Richtig ist: es geht um viel Geld.
Richtig ist: der Film ist ein ausgezeichneter
Werbefilm für die Salbe, die gerade jetzt - was für
ein Zufall - als
Medizinprodukt in den Handel kommen soll. Richtig ist
vermutlich: dass so eine Studie sicher nicht für die
Arzneimittelzulassung ausreicht, sonst wäre dies mit
Sicherheit schon längst geschehen.
Dem Apotheker Rudolf Kley ist
nicht bekannt, das sich die Pharma Industrie
grundsätzlich gegen das Verdienen von Geld sträubt.
Offen blieben in dem Fernsehfilm die tatsächlichen Beweggründe, die
die Pharmaindustrie davon abgehalten haben, einen Deal
mit dem Erfinder der Salbe einzugehen. Mangelhafter
Wirksamkeitsnachweis? Fehlender Beweis der
Unbedenklichkeit bei Daueranwendung? Die Salbe oder
eine ähnliche Salbe lässt sich jederzeit von
Hautärzten verordnen, also bei Bedarf in der Apotheke
herstellen? Was lässt sich also schützen? Wofür sollen
Millionen bezahlt werden? Angeblich will die
Pharmaindustrie ihr Milliardengeschäft mit
Kortisonsalben nicht gefährden. Eine bösartige
Unterstellung, die durch nichts belegt wird. Rudolf
Kley: "Wenn ich mit meinen Bildern zu einer Galerie
gehe und der Galerist mich auf dem Kunstmarkt nicht
vertreten will, behaupte ich auch nicht, dass der
Galerist es deshalb nicht tut, weil er um den Umsatz
mit seinen Stammkünstlern fürchtet!"
|
|
Rudolf Kley: "Ich werde dieses
Medizinprodukt niemals verkaufen!" |
|
 |
Aus Frust darüber, dass die Leichtgläubigkeit der
Patienten auf das Übelste ausgebeutet wird, hatte
der Apotheker und Maler Rudolf Kley anlässlich
einer Ausstellung seiner Bilder unter dem Titel
„Nur Arzneimittel sind Arzneimittel“ behauptet: „5
Minuten Bildbetrachtung dieser Werke ersetzten die
Tagesdosis bestimmter „Superpillen". (Der
Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, Rudolf
Mattenklotz, eröffnete die Ausstellung im
Oktober
1994 in
der Galerie 77 in Duisburg
1
2 ) Jetzt hat Rudolf Kley
unter
www.deapo.de seine Grafik „B12“ ins Netz gestellt,
die jeder kostenlos aus dem Internet herunterladen
kann und behauptet: „ Der Anblick dieser Grafik
während der Behandlung mit einer beliebigen,
verträglichen Pflegecreme potenziert deren Wirkung.“
Einen wissenschaftlichen Beweis dafür hält er nicht
für notwendig, denn: „Der Placeboeffekt hat viele
Gesichter!“ Rudolf Kley muss es wissen. Seit 1996
erklärt er auch Menschen per
Urkunde zu Placebo.
|
| |
|
| |
Zwischen Dr. Fritz
Oesterle, seines Zeichens Vorstandschef der CelesioAG, zu der
auch die Pharmagroßhandel GEHE gehört, der Doc Morris gekauft
hat, und Josef Hecken, der als Gesundheitsminister des
Saarlandes dafür verantwortlich war, dass sich Doc Morris unter
Bruch Deutschen Apothekerechtes im Saarland niederlassen durfte,
gab es anscheinend über die Metro, bei der Haniel größter
Einzelaktionär ist , einen besonders heißen Draht, wie eine
Zeitung mutmaßte (ÖAZ aktuell 14/2007). (bei der Celesio AG hält
Haniel über 55%)
Nach seiner Tätigkeit
als Leiter des Ministerbüros bei Arbeitsminister Blüm war Josef
Hecken 1998 auf den Stuhl des Abteilungsleiter für
personalpolitische Grundsatzfragen beim Metro-Konzern gewechselt
und hatte dort Erfahrungen gesammelt, wie ein Konzern wie die
Metro, zu dem beispielsweise Media Markt, Saturn, Real und
Galeria Kaufhof gehören, funktioniert.
Seine von Dr.
Oesterle genährten Gedankenspiele hätten die Deutsche
Apothekenlandschaft kurzerhand umgepflügt, Ein total unschöner
Gedanke, wie der Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler
Rudolf Kley meinte. Gegen diese „Teufeleien“ schuf er sich
besondere Amulette, Grafiken, die er per Internet auch seinen
Kollegen zum Herunterladen zur Verfügung stellte.
http://www.deapo.de/oesterle.htm
Anscheinend hat
dies ja geholfen, wie das aktuelle Urteil der Richter am
Europäischen Gerichtshof beweist. Aus Freude darüber hat er aus
diesen Amuletten eine neue Grafik gestaltet. Titel „Kette
adieu!“
Kunst hält Momente fest, die bewegen und bewegt selbst.
Obwohl es keinerlei persönliche Beziehungen zu dem schwäbische Unternehmer Adolf
Merckle gibt, ist sein Freitod für den Duisburger Apotheker und Maler Rudolf
Kley Anlass gewesen, um einen Moment inne zu halten und seiner Betroffenheit
Ausdruck zu verleihen. Entstanden ist eine Grafik. Dabei griff der Apotheker
u.a. auf seine Jubiläumsgrafik von 2006 zurück, die er der Firma Ratio in seinem
Jubiläumsjahr anlässlich 30 jähriger Zusammenarbeit gewidmet hatte. Ob diese
Grafik auch die eigene Betroffenheit widerspiegelt, mag jeder Betrachter für
sich selbst entscheiden. Rudolf Kley geht jedenfalls davon aus, das der Tod von
Adolf Merckle viele Menschen berührt, die vorher noch nicht einmal etwas von
seiner Existenz wussten.
"Manchmal kommt alles wieder hoch. Ich meine die „Freude“
über den Irak-Krieg. (Anführungsstriche deshalb, weil es immer welche gibt, die
einen besonders gründlich falsch verstehen wollen.) Na ja. Da habe ich mal eben
meine Gedanken in eine Zeichnung gepackt, als ich gelesen habe, dass die
Kanzlerin zum Jubiläum der Kindernothilfe kommt. Weil immer alles so schnell
vergessen wird. (Das sieht man auch am Beispiel Nokia.)
Wie war das noch? Präsident Bush soll schon in den ersten
Tagen seiner Amtszeit mit der Planung des Irak-Krieges begonnen haben, nicht
erst nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 (Originalton) Frau Dr.
Merkel: "Es ging mir im Irak-Konflikt stets um die Durchsetzung der
zahlreichen Resolutionen der Vereinten Nationen. Am Ende - nach der Resolution
1441 - war ein Punkt erreicht, an dem der Einsatz militärischer Mittel zu ihrer
Durchsetzung leider unvermeidbar geworden war." Auf Ihrer Homepage warb Angela
Merkel 2005 für eine Politik ohne Lüge. Ihre
Botschaft damals: Nur eine glaubwürdige Politik ohne Lüge hat Zukunft!
Pressemitteilung vom 27. 01. 2009
Hundehalter können auf Rhein- und Ruhrwiesen nicht verzichten. Ein gedeihliches
Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme muss angestrebt werden
Das habe ich am Samstag im Lokalteil
gelesen und bringt mich auf die Palme: „Vor einigen Jahren gab es schon einmal
den Versuch, mit Hilfe einer Karte die Freilaufgebiete für Hunde zu verzeichnen.
Insgesamt sind es 17 Flächen, nahezu in jedem Bezirk mindestens eine.“
Die Interessengemeinschaft der
Hundesteuerzahler Duisburg e.V.(IHD) hat seinerzeit mit einer Kommission alle
erwähnten Hundeauslaufplätze aufgesucht, bewertet und das Ergebnis festgehalten.
( Hundepost (Sonderausgabe) Nr. 3 /1995 ) Allerdings wurden gerade der Vorschlag
der IHD, einen Lageplan der Hundeauslaufplätze auf dem Informationsblatt der
Stadt anzugeben, nicht angenommen. Umgerechnet wurden ca 0,00025% der
Stadtfläche als Hundefläche ausgewiesen, abgesehen von den vielen Kilometer
Straße, die der zuständige Rechtsdezernent Jürgen C. Brandt nach eigenen
Aussagen (Fernsehinterview) als besonders geeignet hielt.
Die Plätze waren zum Teil schlecht oder
gar nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Kinder ältere Menschen
und sozialschwache Mitbürger fielen als Benutzergruppen heraus. Die Plätze waren
in der Regel von Straßen umgeben, für freilaufende Hunde und Verkehrsteilnehmer
somit ein Risiko. Ansonsten konnte man ihre Grenzen keinen Schildern entnehmen.
Die Stadt hatte selbst Spielwiesen für Hunde neben Kinderspielplätzen
eingerichtet, was Rückschlüsse auf besonders großen Sachverstand zuließ. Der
städtische Tierschutzverein als Berater hatte total versagt.
Dieser Sachverhalt hat nur deshalb nicht
zur Katastrophe geführt, weil die Stadt mit Augenmaß oder aus Personalmangel
oder einer Kombination hieraus beide Augen zudrückte. Hunde konnten beim
Freilauf Sozialverhalten lernen und eine ungestörte Entwicklung nehmen. Zum
Nutzen aller Bürger. Stehen die Rhein- und Ruhrwiesen für diesen Zweck nicht
mehr zur Verfügung, sind die Folgen auch diesbezüglich unabsehbar.
Rudolf Kley
(Zur Interessengemeinschaft der
Hundesteuerzahler Duisburg e.V. Der Verein wurde im Februar 1992 als Reaktion
auf ein Runschreiben der Stadt Duisburg 1991 gegründet. Der zuständige
Rechtsdezernent JürgenC. Brandt drohte Hundehaltern, die z.B. ihre Hunde in
Parks frei laufen oder ihr Geschäft an der falschen Stelle verrichten ließen,
Geldstrafen bis 1000 DM an. Der gemeinnützige Verein verfolgte den Zweck,
„optimale Rahmenbedingungen für eine artgerechte Hundehaltung in Duisburg und
ein verträgliches Miteinander der Hundehalter und Nichthundehalter zu schaffen.“
Die Vereinsarbeit schlief nach Jahren ein, weil es keine besonderen Konflikte
mehr mit der Stadt gab. Bei der Gründung schlossen sich ca 1000 Hundehalter
inklusive ihrer Familienangehörigen zusammen. Die Ausstrahlung des Vereins war
u.a. durch zahlreiche Zeitungs-, Rundfunk - und Fernsehbeiträge überregional.
Dies ließ sich auch an den Kontakten zu anderen Organisationen ablesen, die über
Düsseldorf, Köln und Emmerich hinaus reichten. Vorsitzender während der Tätig
des Vereins war der Initiator der Gründung, Rudolf Kley, bekannt als Apotheker
und Aktionskünstler. Sein Vorschlag, Hunde zu hundesteuerfreien Kunstwerken zu
erklären, brachte dem Verein zusätzliches Medieninteresse und ihm persönlich
u.a. den Stern von Stern TV ein)
Infos zu der
Interessengemeinschaft der Hundesteuerzahler finden sich z.B.
hier
http://www.deapo.de/images/Archiv/unsortiert/HUND5.JPG
http://www.deapo.de/images/Archiv/unsortiert/HUND6.JPG
http://www.deapo.de/images/Archiv/unsortiert/HUND7.JPG
http://www.deapo.de/images/Archiv/unsortiert/HUND3.JPG
http://www.deapo.de/images/Archiv/unsortiert/HUND2.JPG
http://www.deapo.de/images/Archiv/unsortiert/HUND1.JPG