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Artur Sablotny ist tot. Er verstarb am 4. Mai 2003 am
frühen Sonntagmorgen nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von fast
82 Jahren. Über 20 Jahre führte er bis September 2000 die Geschäfte der
Galerie 77 und war durch diese Tätigkeit nicht nur vielen Meiderichern
bekannt.
Er verstand es, Leute, die vor dem Schaufenster standen, von der Straße
in die Galerie zu holen, damit sie sich die Ausstellungen näher ansehen
konnten. Dies war sein Beitrag zur Senkung der Schwellenangst vor Kunst.
Er beriet die Kunden bei Bilderkauf und Einrahmungen und gab das Wissen
weiter, das er sich auf Seminaren angeeignet hatte. Denn gelernt hat der
in Königsberg Gebürtige das Schneiderhandwerk. Der geschickte Handwerker
war Werkstattleiter bei Hettlage in Duisburg und zuletzt
Abteilungsleiter bei Wormland in Köln. 1979 wurde er Wahlmeidericher.
Er war auch ein wichtiger Helfer bei der Vorbereitung und dem Aufbau
meiner Ausstellungen im In- und Ausland, z.B. bei der Ausstellung meines
Guinnessrekordwerkes „1100 Meter Stattgeschichte“ in Essen. Er half mir auch
dabei, dieses Werk in der Universität Duisburg aufs Video zu bannen und
von jedem dieser 1100 Bilder ein Dia herzustellen. Kein Vater hätte mehr
für mich getan als mein Schwiegervater. Da bin ich
ganz sicher.
Rudolf Kley |
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