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deshalb

die aktuelle Weihnachtskarte
2003
Alle, die vergeblich auf eine
Entschuldigung von Frau Merkel bezüglich des Irakkrieges warten, sollten ihr
dieobenstehende Weihnachtskarte senden. Den Grund für diese Aktion finden Sie in
diesen Anschreiben
Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, vielleicht haben Sie ja meine E-Mail nie zu Gesicht bekommen.
Dann werden Sie sich über diese Weihnachtskarte besonders freuen.
Den Text der E-Mail können Sie unter www.deapo.de nachlesen. Für
mich ist die Sache jetzt erledigt. An Ihrer Stelle würde ich ihr
Projekt
"Politik ohne Lüge"
aber beenden. Denn ganz offensichtlich sehen Sie in der Lüge ein
legitimes Mittel der Politik. Frohe Weihnachten wünscht Ihnen der trotz der misslungenen Gesundheitsreform jetzt und des von Ihnen
und der CDU angedachten, patientenfeindlichen Umbaues der Sozialsysteme - es fehlen nur
noch die Kopfgeldjäger - immer noch
real existierende Apotheker Rudolf Kley. Schade um die CDU
Diesmal antwortete Frau Dr.
Merkel persönlich, ohne jedoch auf die Vorwürfe näher einzugehen.
*Sie
wiederholte lediglich ihre bekannten Standpunkte und verteidigte den Kompromiss
bei der Gesundheitsreform als nicht aufschiebbare "Notoperation", um den
Kollaps des Systems zu verhindern. Ansonsten verwies sie auf das in
Leipzig beschlossene Konzept, das der Antwort beilag.
*Frau
Dr. Merkel: "Es ging mir im Irak-Konflikt stets um die Durchsetzung der
zahlreichen Resolutionen der Vereinten Nationen. Am Ende - nach der Resolution
1441 - war ein Punkt erreicht, an dem der Einsatz militärischer Mittel zu ihrer
Durchsetzung leider unvermeidbar geworden war." Rudolf Kley: "Gerade dies Frau
Dr. Merkel, wird von vielen Sachkennern bezweifelt! Darüber hinaus werden
durch den folgenden Artikel alle Vorurteile gegenüber dem amerikanischen
Vorgehen aufgewertet!"

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Die Politverdrossenheit beruht auch zum
großen Teil auf der Doppelmoral. "Die Kleinen hängt man, die Großen
lässt man laufen!" Dieser Dinosaurier unter den Sprüchen war noch nie so
aktuell wie heute. Noch schlimmer aber ist es, wenn Bilder mit Menschen
verwechselt werden, und Menschen anscheinend wie Bilder behandelt
werden. Man kann sie ganz zerreißen oder beliebig zurecht zupfen.
Kriegsgewalt, kriminelle Gewalt etc. darf in epischer Breite in allen
Nachrichten- und Unterhaltungsmedien verbreitet werden. Wenn Kinder
nicht geschändet sondern getötet werden, dann nimmt man es einfach so
hin. Insbesondere, wenn dahinter das Machtinteresse befreundeter Staaten
steht. Wo sind da die christlichen Wertvorstellungen geblieben? Ist das
nicht finsterstes Mittelalter? Sind nur noch Narren unter uns oder
halten uns die Politiker nur zu Narren? Während anderenorts Menschen
verdursten, wird hier über Pfand gestritten. Wir sind wirklich im Tal
der menschlichen Würde angekommen. Da mutet doch
das "Gedicht", das Rudolf Kley anlässlich seiner Gesundheitsinitiative "www.loeffelabgeben"
geschrieben hat, geradezu freundlich an:
Ein Gedicht als Erklärung
Happa, happa Löffelstiel
Pillenknick, du bringst uns
viel:
Arme, Alte, Kranke, Schwache, -
Junge wenig.
Wer gesund ist, ist ein König.
Doch in der Demokratie,
gab es Könige noch nie
Gesundheitspolitik ist rar,
Vorschläge gibt´s wie auf dem
Basar.
Versandhandel, Zuzahlung
Fallpauschale-
werden wahllos geworfen in die
Waage.
Doch wiegen geht nicht, dafür
eine Lüge,
nicht um die Gesundheit das
Volk man betrüge.
Schuld sind die andern,
der Vorwurf geht wandern.
Die Presse berichtet,
der Verstand sich fast lichtet.
So einfach ist das, es reißt
die Geduld,
wer da noch was leistet, ist
selber dran schuld.
Die Geister sind es, die
krank und besoffen,
Patienten und
Volksgesundheit getroffen
haben mitten ins Herz.
Der Pfeil muss raus, bei allem
Schmerz!
Drum lasset uns endlich die
Geister vertreiben,
die Geister müssen von uns
superschnell scheiden.
Das Böse muss weichen, so steht
es geschrieben,
Reformen tun Not, aber nicht
Lügen.
Happa, happa Löffelstiel,
fliehet hin Ihr Geister, die
ich nicht rief,
wir machen Euch Beine!
Es klappern die Löffel, nicht
nur zum Scheine:
Klapp, klapp, trab trab!
Springt auf und lauft weiter
bergauf und bergab!
Ist das nicht heiter?
Spaß und Ernst sind hier fest
gepaart,
das Volk sich um die Löffel
scharrt.
Klapp klapp, trab trab,
happa der Stiel
vom Löffel bringt uns näher
dem Ziel:
Gesundheit für alle, das muss
es sein!
Nicht diese Falle, aus purem
Schein!
Nicht Geister brauchen wir,
sondern Geist,
damit uns die Politik nicht
länger be...!
Rudolf Kley
Freitag, den 13. Sept. 2002
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