"Kinderseele" ab 10 DM! „Die Seelen der Kinder" kosten nur 10 DM oder 20 DM und sind schön bunt. 

 

 

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  Kinderseelen
 
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Guinnessrekordbild
 
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seelea.jpg (1253895 Byte) Die Abbildungen auf dieser Webseite dürfen zur honorarfreien Veröffentlichung heruntergeladen werden. Belegexemplar erbeten. 
rk111.jpg (1703534 Byte) So sieht jedenfalls der Duisburger Apotheker und Maler Rudolf Kley die Kinderseelen. Mit seiner Grafik macht er auf ihren Ausverkauf aufmerksam und will Kindern in Not helfen.
Grafik.jpg (846793 Byte) Laden Sie sich die Grafik herunter. Drucken Sie sich die Grafik aus. Wählen Sie "an Seitengröße anpassen" und zentriern Sie die Grafik horizontal und vertikal. Das Ergebnis macht sicher Spaß auf ein Unikat (10 € ) oder ein jeweils farblich verändertes Unikat, das es in dieser Farbgebung nur einmal auf dieser Welt gibt (20 DM). Jeder signierte Druck enthält ein Stückchen von der längsten abstrakten Bildfolge*, mit der Rudolf Kley 1985 -in letzter Minute wie Boris Becker- ins Guinnessbuch der Rekorde gelangte. Jede Grafik ist dadurch ein Unikat. Die Drucke für 20 € existieren zusätzlich farblich so nur einmal auf dieser Welt. Götz George hat seinen Stattmeter zum Zerschneiden für diesen guten Zweck zur Verfügung gestellt. Die Grafik mit einem Stück seines Bildes kostet 30 €.
Bestellformular     

BEST.JPG (265576 Byte)

 

 

*Die abstrakte Bildfolge war 1100 Meter lang und wurde anlässlich des Duisburger Stadtjubiläums 1983 meterweise für die ARD Fernsehlotterie verkauft. Prominente Bildkäufer sind u.a. OB Krings, Helmut Wieczorek, Götz George, Johannes Rau. Hans Dietrich Genscher und Jürgen Möllemann haben den Pinsel geschwungen und in das Werk höchstpersönlich noch um einen Meter verlängert. Bildmeter dieser längsten abstrakten Bildfolge befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen. (s.a. Gemäldebestandskatalog Wilhelm-Lehmbruck-Museum 1989) Rudolf Kley bezog das Ruhrgebiet mit ein und kreierte von Orsoy bis Lünen eigene Stadtmaße. In Lünen war der „Stattmeter" 15 Meter lang, in Mülheim nur 46,81 cm. Das Gesamtwerk wurde 1985 in Essen in der 3500 qm großen Hauptstelle der Sparkasse ausgestellt, weil sich in Duisburg keine geeigneten Räumlichkeiten für das „Marathonbild" fanden. Die WAZ am 26. März 1985 : „Über 2 Stockwerke schlängelte sich das Mammut-Bild durch die Kassenhalle der Bank: Eine Super Schau, wie sie zu Lebzeiten selten einem zuteil wird. Für mehr als 20 000 Mark wechselten in der ersten Stunde nach der Eröffnung mehr als 100 Bilder ihren Besitzer."
  Warum?

„Ausverkauf von Kinderseelen" ist die Zusammenfassung meiner subjektiven Eindrücke, nicht das Ergebnis einer eigenen wissenschaftlichen Arbeit. Diese Formulierung ist ein emotionaler Aufschrei, der sich merkwürdigerweise auch in dem Bild wiederspiegelt. Der gelbe Bereich rechts oben erinnert mich selbst an den „Schrei" des norwegischen Malers Munch. Merkwürdig deshalb, weil meine Bilder ja so entstehen, dass ich zunächst mit großzügiger Geste etwas auf den Bildgrund schreibe, in diesem Fall „Die Seelen der Kinder", und dann die durch Überschneidung der Buchstaben entstehenden Felder fast bilderbuchmäßig ausmale. Spontane Ergänzungen lasse ich natürlich zu. Schließlich geht es mir auch um die Freude am Malen und an den Farben. Das mache ich schon seit über 10 Jahren so und nenne das Ergebnis NAMEART.

„Ausverkauf von Kinderseelen": Kinder werden auf die unterschiedlichste, und nicht immer sofort augenfällige Weise benutzt, ausgebeutet und missbraucht. Einzelschicksale werden so aufbereitete, dass sie die Zeitungsauflage oder Zuschauerquoten erhöhen. Kinder sind Spielball der Werbung. Ihr Vermögen an Taschengeld ist beträchtlich und ihr Einfluss bei dem Kauf von Kleidern etc. auf die Eltern groß. Sie werden umworben, weil Eltern ihnen aus einem schlechten Gewissen heraus Geld geben und dies mit Liebesbeweisen verwechseln. Woanders werden sie als Soldaten in den Krieg geschickt oder werden zu Bombenopfer. Kinder ernähren durch Kinderarbeit die Familie, auch durch Prostitution. Kinder gehen tatsächlich in den Untergrund, leben in der Kanalisation. Kinder sterben an AIDS. Oder an Krankheiten, für deren Heilung es heute schon Medikamente gibt. Diese Liste lässt sich fast unendlich fortsetzten.

Wofür haben wir Erwachsene eigentlich unsern Verstand? Was verstehen wir denn unter der Zukunft unserer Kinder? Wo fängt Verantwortung an? Wo sind unsere Wertvorstellungen? Wer ehrenamtlich tätig ist, wird ausgelacht. Wer im Sinne des Patienten- oder Verbraucherschutzes abrät, statt zu verkaufen, erhält gute Ratschläge, warum er doch mehr verkaufen sollte. In welcher Welt leben wir eigentlich?

Die Grafik „Die Seelen der Kinder" wurde von mir entwickelt, weil sie auf das „Tu(e)-Gutes-Projekt!" aufmerksam machen soll. Spender größer Beträge für Kinder in Not belohne ich auf Wunsch gerne mit einem Bild aus meinem Guinnessrekordwerk (Sie müssen von diesem Angebot allerdings erst einmal erfahren und können sich ihr Bild auf meiner Webseite www.tu-gutes-projekt.de aussuchen!)

Bei Beträgen von 10 oder 20 DM, die vollständig und zweckgebunden Kindern in besonderen Notlagen helfen, kann sich wirklich jeder ein Stück dieses inzwischen schon geschichtsträchtigen Werkes - der Name beweist dies schon: "1100 Meter Stattgeschichte"- leisten, wenn er Gutes tun will.

Man kann die Grafik als Indiz für seine gute Tat an die Wand hängen oder verschenken. Originell und einzigartig ist das Werk allemal. Man kann das Bild aber auch in Ruhe betrachten, meditieren und über seinen Ursprung nachdenken. Vielleicht hilft die Grafik dann dabei, dass wir alle endlich zur Besinnung kommen und der Wahnsinn aufhört.

Rudolf Kley,  Meiderich, 8. August 2001