Roter Indianer:
„Sind Sie in der richtigen Krankenkasse?“
Es muss schon ein großes
Wunder geschehen, damit wir unser Geld aus den BTM-Retaxationen
wiederbekommen. (Wurden
die Ärzte eigentlich für die falsch ausgestellten Rezepte voll
honoriert oder wurde Ihnen auch etwas abgezogen?) Stand hinter den
besonderen Vorschriften für die Verschreibung von BTM von
Gesetzgeberseite ursprünglich nicht die Absicht, Rezeptfälschungen
zu verhindern und den Fluß der BTM zu kontrollieren? Dies ist sicher
auch noch bei Rezepten mit kleinen Fehlern möglich. Feststeht, dass
die Arzneimittelsicherheit durch die Belieferung der im strengen
Sinne mangelhaften Verordnungen nicht gefährdet wurde. Oder haben
Sie vielleicht Fälschungen eingereicht? Wenn, dann müssten sich
diese unter den besonders korrekt ausgefüllten Rezepten verstecken,
denn alle wichtigen Informationen zur BTM-Verordnung stehen im Netz.
Mit Logik kommen wir hier
nicht weiter. Für die Novitas ist der Fall abgeschlossen,
jedenfalls, was die Vergangenheit angeht. Unser Geld sollen wir
nicht wiedersehen. Aber müssen wir den Frust herunterschlucken?
Nein, wir müssen eine Situation schaffen, dass die Krankenkasse in
der Zukunft mehr verlieren könnte, als sie durch diese Aktion
gewonnen hat und deshalb wieder an den Verhandlungstisch
zurückkehrt. Die Novitas hat vielleicht 470 000 Mitglieder. Die
Apotheker haben sicher 2 Mio direkte Versichertenkontakte am Tag,
und viele Millionen Blickkontakte, wenn man in auffälliger
und ähnlicher Weise die Apothekenschaufenster und Eingangstüren für
die Dekoration einbezieht. Unsere Botschaft ist eine eine allgemeine
Frage an unsere Patienten: „Sind Sie in der richtigen Krankenkasse?“
Damit diese Frage nicht
übersehen wird, habe ich den „Roten Indianer“ als
„“Versöhnungsgrafik“ erschaffen. Eine Datei für ein Plakat befindet
sich auf meiner Homepage
www.deapo.de
. Sie kommen über „Apothekenschaufensterwettbewerb“ auf eine Seite,
auf der Sie die Materialien finden, die ich für meine Dekoration
benutzt habe. Ein Auszug aus dem Text dort:
„Den
Kommentaren zur Retaxation möchte ich hier nichts hinzufügen.
Vielmehr zeige ich deutlich einen Weg der Versöhnung auf. Angestrebt
wird die Wiederaufnahme einer vertragspartnerschaftlichen Beziehung
mit der Novitas, die zur Zeit empfindlich gestört ist. In der
Zwischenzeit werden die Versicherten der Novitas streng nach den
Buchstaben der Gesetze, Verordnungen und Verträge behandelt . Sie
sind, rein zeitlich gesehen jetzt schlechter gestellt, als die
Versicherten der meisten anderen Krankenkassen . Die allgemeine
Frage „Sind Sie in der richtigen Krankenkasse?“ gilt deshalb für sie
besonders.
Auf dem beiliegenden Foto
sieht man, wie mein „Roter Indianer“, meine „Novitasversöhnungsgrafikt“,
den Blick auf die Novitas lenkt. Der Betrachter kann sich umfassend
informieren. Alle dekorierten Materiallen kann man sich unter
www.deapo.de
herunterladen, ausdrucken und für eine eigene Dekoration benutzen.
Ein gutes Mittel gegen die Bauchschmerzen, die Apotheker jetzt bei
den Gedanken an die Novitas bekommen.
Wenn das Bild „ Roter
Indianer“ bis zur Begrabung des Kriegsbeiles in vielen
Apothekenschaufenstern auftaucht und für Diskussionen sorgt, deren
Folgen für die Novitas nicht absehbar sind, kehrt die Novitas
vielleicht zu einer partnerschaftlichen Haltung und Lösung zurück.
Der „Rote Indianer“ muss sich seinen Titel „Novitasversöhnungsgrafik“
also noch verdienen. Helfen Sie ihm! Bitte geben Sie ihm die Chance
und senden Sie mir Fotos Ihrer Schaufensterdekoration zu:
deapo@t-online.de,
Stichwort „Roter Indianer“. Die 5 originellsten Dekorationen belohne
ich mit dem „Grünen Indianer“. Alle Teilnehmer werden hoffentlich
durch die Novitas belohnt. Die Hoffnung stirbt zuletzt.“
Rudolf Kley
Löwen-Apotheke Bahnhofstr.
137 47137 Duisburg Tel 0203/442999